Franz Schubert revolutionärer Romantiker

Von: jope
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Eschweiler. Wer sich als Hobby-Musiker 30 Jahre den wichtigen Werken der klassischen Musik spielend und hörend genähert hat, meint letztere vielleicht hinreichend zu verstehen. Wenn er dann jedoch eine der „Langen Nächte” der Volkshochschule Eschweiler mit dem Referenten Josef Schneider besucht, gerät diese scheinbare Gewissheit ins Wanken. So jetzt wieder geschehen bei einem „Abend mit Franz Schubert”.

Kirchenmusikdirektor Josef Schneider aus Eschweiler gehört zu jenen aktiven Menschen, die auch mehrere Jahre nach Erreichen der Pensionsgrenze ihren beruflichen Erfahrungsschatz an die nachfolgenden Generationen weitergeben.

„Fundiert plaudernd” heißt bei Josef Schneider keineswegs „ausufernd plaudernd”. So ging der Kirchenmusikdirektor, als Rezensent von Werken der Kirchenmusik bei der Aachener Kirchenzeitung auch journalistisch tätig, exemplarisch auf zwei bedeutende Kompositionen im Schaffen von Franz Schubert (1797-1828) ein: den Liederzyklus „Die schöne Müllerin” und die Sinfonie „Die Unvollendete”.

Mit einleitenden und kommentierenden Bemerkungen versehen, ließ der Referent den kompletten Liederzyklus in einer Einspielung mit dem jungen berühmten Tenor Jonas Kaufmann abspielen.

Sowohl bei seinen Liedern (Schubert schrieb in seinem kurzen Leben rund 600) als auch in der Sinfonik war der vom Werk Beethovens sowohl begeisterte als auch „traumatisierte” Franz Schubert ein Mann zwischen Klassik und Romantik, der in der Musik revolutionär Neues anschob.

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