Franz-Liszt-Gesellschaft pflegt musikalisches Erbe des Komponisten

Von: ran
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Schauen auf hochwertige Projek
Schauen auf hochwertige Projekte zum 30-jährigen Bestehen der Franz-Liszt-Gesellschaft: Joszef Acs, Siegfried Tschinkel, Horst Berretz, Lothar Müller, Andreas Laurs, Violetta Palatinus und Günther Wopperer (v. l.) freuen sich auf Ausstellung und Jubiläumskonzert. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Mysterienspiel, Zusammenarbeit mit dem Symphonieorchester des Südwestfunks, Rekonstruktion der Graner Messe mit der Uraufführung in der Pfarrkirche St. Peter und Paul und weiteren Aufführungen in Salzburg, Budapest sowie im Vatikan - die Franz-Liszt-Gesellschaft Eschweiler kann in ihrer Geschichte auf zahlreiche Höhepunkte zurückblicken.

In diesem Jahr feiert die Vereinigung, die im Jahr 1982 federführend von Joszef Acs und Dr. Otmar Jantzen ins Leben gerufen wurde, ihr 30-jähriges Bestehen.

Grund genug, mit mehreren hochwertigen Projekten auf den runden Geburtstag aufmerksam zu machen. So wird von Montag, 24. September, bis Freitag, 5. Oktober, eine Ausstellung unter dem Titel „Franz-Liszt-Gesellschaft - eine Entdeckungsreise durch drei Jahrzehnte” in der Sparkassen-Geschäftsstelle Marienstraße zu sehen sein. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 25. September, um 18.30 Uhr.

Am Samstag, 6. Oktober, steht Musik im Vordergrund. Während des Jubiläumskonzerts, das um 20 Uhr im Ratssaal des Rathauses beginnt, werden Joszef Acs, musikalischer Leiter der Gesellschaft, Violetta Palatinus sowie das Orchester der Städtischen Musikgesellschaft unter der Leitung von Horst Berretz Werke von Liszt, aber auch von Frédéric Chopin und Vittorio Monti zu Gehör bringen.

Tonaufnahmen der Premiere

Einen persönlichen Blick zurück wirft der Vorsitzende Günther Wopperer: „Im Gründungsjahr, ich war als Notarassessor in Eschweiler tätig, kamen mit Joszef Acs und Dr. Otmar Jantzen die beiden Hauptinitiatoren auf mich zu und gewannen mich zunächst als kassierenden Notar. Nun bin ich Vorsitzender”, schmunzelt er. Zur Ausstellungseröffnung hält mit Violetta Palatinus eine sowohl in künstlerischer als auch organisatorischer Hinsicht Hauptprotagonistin der Gesellschaft „Leckerbissen” bereit: So wird unter anderem eine Tonbandaufnahme des ersten Konzerts von Joszef Acs als musikalischer Leiter der Franz-Liszt-Gesellschaft zu hören sein. Neben zahlreichen Plakaten, Fotos und Schriftstücken zur Geschichte der Gesellschaft steht aber auch Livemusik auf der Agenda. Violetta Palatinus wird gemeinsam mit ihrer Schülerin Sarah Ziemons als „Savi-Duo” ein Querflöten-Duett präsentieren.

Ein hochklassiges Programm wartet am 6. Oktober auf die Liebhaber klassischer Musik. „Reizvoll ist vor allem die erste offizielle Zusammenarbeit mit dem Orchester der Städtischen Musikgesellschaft”, schaut Moderator Siegfried Tschinkel voller Vorfreude auf den Konzertabend. „Selbst Nike Wagner, Ur-Enkelin von Richard Wagner sowie Urur-Enkelin von Franz Liszt, hat uns per Brief zu diesem Programm gratuliert”, berichtet der Pressereferent.

„Darüber hinaus feiert die Städtische Musikgesellschaft in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen”, weist Joszef Acs auf ein weiteres Jubiläum hin. „Ich hoffe auf einen gelungenen Dialog zwischen unserem Orchester auf der einen und Joszef Acs sowie Violetta Palatinus auf der anderen Seite”, unterstreicht Horst Berretz. „Die Proben haben bereits vor den Sommerferien begonnen. Jetzt gilt es, die Einzelteile des anspruchsvollen Programms zu einem großen Ganzen zusammenzufügen.”

Dass in den Reihen der indestädtischen Franz-Liszt-Gesellschaft der Blick nach vorne gerichtet ist, ohne die Anfänge in Vergessenheit geraten zu lassen, bewiesen die Vorstandsmitglieder nun, als sie zur Erinnerung an Dr. Otmar Jantzen einen Kranz am Grab des Gründers und ersten Vorsitzenden niederlegten.

Karten für das Konzert am 6. Oktober sind zum Preis von 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) in Kürze in der Sparkassen-Geschäftsstelle Marienstraße erhältlich.
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