Feucht-fröhlicher Abend bei „Rock am Pool reloaded“

Von: eis
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Tropfnass und gut drauf: Danu, Paule, Fippo und Chris von der Band „Alex im Westerland“. Foto: Heike Eisenmenger
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Rockten die Bühne: die Mitglieder der Eschweiler Veteranenband „Offcross“.
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Produzierten Musik, die ins Blut geht: die Musiker von „The Radio Broadcast“.

Eschweiler-Dürwiß. Die Kombination macht´s: Coole Livemusik, entspannte Besucher, Badespaß – das sind die Erfolgszutaten von „Rock am Pool“. In der dritten Auflage am Freitag hieß es genau genommen „Rock am Pool Reloaded“. Wie auch in den beiden Jahren zuvor kamen Hunderte Besucher, um im Freibad Dürwiß fetzige Rhythmen zu genießen.

Die Geschichte von „Rock am Pool“ reicht zurück in die 90er Jahre. Damals waren es die offenen Jugendeinrichtungen in Eschweiler, die gemeinsam das Festival in Angriff nahmen. 2001 war Schluss.

Olaf Tümmeler, Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt, und seine Kollegen jedoch ließ „Rock am Pool“ nicht los. Das Konzept wurde neu überarbeitet, und 2011 konnte es losgehen. Möglich ist das „Stemmen“ eines Festivals allerdings nur, weil rund 60 Helfer, darunter viele Ehrenamtler, engagiert im Einsatz sind.

Doch zurück zum neuen Konzept: „Uns ist auch wichtig, die Verbindung zur ursprünglichen Veranstaltungsreihe deutlich zu machen“, erklärt der 38-jährige Abteilungsleiter. „So war dann eine der fünf Bands, die für ,Rock am Pool Reloaded‘ verpflichtet wurden, auch damals mit dabei.“ Zwar hat sich der Bandname im Laufe der Zeit geändert, aber drei Musiker standen nun als Mitglieder von „Offcross“ auf der Bühne und rockten das Freibad. Ehrensache, dass auch eines der alten Stücke aufgelegt wurde.

Es war ein musikalisches Stelldichein mit unterschiedlichen Facetten. Festivalstarter waren die Punkrocker „Banana Weed“. Im Anschluss heizte „The Radio Broadcast“ den Zuschauern mit Unpluggedsound ein. Dritte im Bunde war die Band „Offcross“, die abrockte und bewies, dass man auch mit über Vierzig nicht zwingend an Elan verliert. Vielmehr ist es wie bei einem guten Wein: Der muss auch reifen, um sein volles Bouquet zu erlangen.

Die regionale Gruppe „Lost & Found“ hatte den Eschweiler Bandcontest, zu der im Vorfeld aufgerufen wurden, gewonnen und riss die Besucher mit. Kompliment an die Zuschauer: Auch wenn das Wetter nicht so toll war und es auch regnete, ließen sich die Musikfans den Spaß an der Freud nicht verderben.

Headliner des Abends war die Band „Alex im Westerland“ aus Frankfurt, die Songs der „Ärzte“ und der „Toten Hosen“ coverten.

Keine Frage, die vier Frankfurter waren gut drauf. Vor ihrem Auftritt sprangen sie ins Wasser und plantschten ausgelassen. „Eigentlich können Sie schreiben ‚Alex im Wasserland‘“, scherzte tropfnass Schlagzeuger Danu.

Auch die Zuschauer sprangen in den Pool, obwohl es langsam recht kühl geworden war. „Im Wasser ist es viel wärmer als hier draußen“, erzählte Thomas Reck. Das Konzept, diese Mischung aus Livemusik und Badespaß, gefällt dem 17-Jährigen. Seine Freunde sehen das genauso. „Gefällt mir hier echt gut. Coole Musik, nette Leute und super Stimmung“, resümierte Yannick Krauthausen (17 Jahre).

Olaf Tümmeler (38 Jahre), zieht für die Stadt Eschweiler ebenfalls ein positives Fazit: „Im ersten Jahr ist ‚Rock am Pool‘ wie eine Bombe eingeschlagen, und seitdem läuft es.“ Schirmherr Max Krieger, Eschweilers Kulturmanager, sieht das Ganze so: „Eine tolle Veranstaltung, das macht richtig Spaß, hier dabei zu sein!“

Recht hat er. Obendrein kommt der Erlös der Veranstaltung wiederum der mobilen Jugendarbeit zugute.

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