Fastelovend: „Mie jävve Jas – ävve ohne Glas!“

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Eschweiler. Nicht nur „Weiber“ stürmen am Donnerstag das Eschweiler Rathaus. Viele Jecken freuen sich schon lange auf die närrischen Festtage und den Straßenkarneval, den Alt und Jung vor allem im Stadtzentrum ausgelassen und unbeschwert genießen wollen.

Weiberfastnacht und Rosenmontag bilden hierbei die Höhepunkte, sind aber gleichzeitig auch die Tage, an denen in jedem Jahr besondere Obacht auf die Sicherheit gelegt werden muss.

Unter dem bewährten Motto „Mie jävve Jas, ävve ohne Glas!“ sollen auch in diesem Jahr die Jecken im Innenstadtbereich der Karnevalshochburg Eschweiler ausgiebig feiern können, ohne Gefahr zu laufen, sich an herumliegenden Glasscherben zu verletzen.

Auch wenn sich das Glasverbot seit mittlerweile fünf Jahren bestens bewährt hat und allseits begrüßt wird, weist die Stadt auch in diesem Jahr wieder mit Plakaten und Handzetteln darauf hin, dass in der Glasverbotszone das Mitbringen von Glasflaschen, Gläsern und sonstigen Glasbehältnissen nicht gestattet ist.

Die Glasverbotszone an Weiberfastnacht erstreckt sich auf den Markt und die nähere Umgebung (Grabenstraße, Dürener Straße, Citycenter, Peilsgasse und Indestraße). An Rosenmontag gilt das Verbot nur für den Marktplatz einschließlich der Zugangswege zum Markt. Es beginnt an beiden Tagen jeweils um 9 Uhr und endet um 6 Uhr am darauf folgenden Tag. Verstöße gegen das Glasverbot werden mit einem Verwarngeld in Höhe von 20 Euro geahndet.

Wildes Urinieren wird teuer

Das Ordnungsamt wird ebenfalls gegen „wildes Urinieren“, beispielsweise an Hauswänden oder Kirchenmauern, einschreiten. Die Benutzung des Toilettenwagens auf dem Marktplatz kostet 0,50 Euro und ist im Gegensatz zu einem drohenden Verwarngeld in Höhe von 20 Euro die wesentlich günstigere Variante.

Weiterhin wird auf das Rauchverbot für Erwachsene, vor allem in Gaststätten und in Festzelten, nach dem Nichtraucherschutzgesetz aufmerksam gemacht, das auch zu Karneval nicht aufgehoben ist. Für Personen unter 18 Jahren gelten noch schärfere Schutzvorschriften, nach denen den Jugendlichen das Rauchen in der Öffentlichkeit und in Gaststätten gar nicht erst gestattet ist.

Zudem dürfen ihnen Tabakwaren weder verkauft noch an sie abgegeben werden. Auch hier winken empfindliche Bußgelder. Das Jugendamt sieht seine Aufgabe in der Sicherstellung des Kinder- und Jugendschutzes im Karneval vor allem an Weiberfastnacht und Rosenmontag. An Weiberfastnacht werden bis in den Abend hinein Mitarbeiter des Jugendamtes im Einsatz sein.

Darüber hinaus stehen die mobilen Jugendarbeiter des Jugendamtes der Stadt wieder mit dem Jugendmobil vor der Rathaus-Apotheke, Ecke Indestraße - Marktstraße, als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Zudem kann das Jugendmobil wieder als Ruhe- und Schutzort genutzt werden. Im und am Jugendmobil dürfen sich Kinder und Jugendliche, u.a. mit heißen Getränken, ein wenig aufwärmen.

Auch in diesem Jahr werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes wieder sogenannte „Care-Pakete“ verteilen (u.a. mit Pflaster, Taschentuch, Traubenzucker etc.). Auch an Rosenmontag werden Mitarbeiter des Jugendamtes während des gesamten Rosenmontagzuges in der Stadt unterwegs sein.

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