Fair und vorbildlich: Weihnachtsbasar der Liebfrauenschule

Von: kaba
Letzte Aktualisierung:
6696052.jpg
Mit viel Freude singt der Chor ein afrikanisches Lied und sorgt so bei der Faritrade-Feier für die richtige Stimmung. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Viele sind gekommen, um den traditionellen Weihnachtsbasar der Bischöflichen Liebfrauenschule zu erleben. Überall laufen Kinder umher, organisieren, verkaufen oder schauen sich selbst an, was ihre Mitschüler am Basartag anbieten.

Eltern stehen stolz hinter den Tischen und helfen den Kleinen beim Verkauf. Die „Großen“ bieten Sandwiches, Waffeln und Salate an und kümmern sich um den Glühweinstand, der auf keinem Weihnachtsbasar der Liebfrauenschule fehlen darf.

Thomas Wurm hat alle Hände voll zu tun, denn er ist der Hauptorganisator des Basars. Kurz nach der offiziellen Eröffnung zieht sich eine Gruppe von Schülern und Lehrern zurück, um die Vorbereitungen für einen ganz besonderen Moment zu treffen. Denn die Schule soll mit dem Fair-Trade-Siegel ausgezeichnet werden.

Fair-Trade liegt der Schule schon lange am Herzen. Seit zwölf Jahren gibt es an der Liebfrauenschule den „Eine Welt Laden“. Dort werden vor allem Schokolade und Kaffee zu einem fair gehandelten Preis angeboten. Zwar sind die Produkte etwas teurer als im Kiosk nebenan, aber sie geben die Gewissheit darüber, dass zum Beispiel ein Kleinbauer aus Indien einen gerechten Lohn bekommen hat. Birgit Herkenhoff-Portik, Rita Weiskorn sowie Schulseelsorger Frank Klinkenberg, die den „Eine Welt Laden“ betreuen, stellen begeistert fest, dass auch die Schüler sich für den Fair-Trade-Gedanken einsetzen.

So kam die Motivation, sich für die Fair-Trade-Auszeichnung zu bewerben. Es starteten einige Initiativen wie „Fair-Trade am Muttertag“, der Besuch einer Fair-Trade-Messe in Dortmund und der Verkauf das Fair-Trade-Adventskalender. Diese Aktionen und viele mehr führten dazu, dass die Schule schließlich als erste im Umkreis die Fair-Trade-Zertifizierung entgegennehmen durfte.

Feierstunde in der Kapelle

Zu diesem Anlass reiste Fair-Trade-Referentin Christine Baumeister an. Zu Beginn der Veranstaltung sang der Schulchor ein afrikanisches Lied. Viele Neugierige und Interessierte fanden den Weg in die Kapelle und konnten schließlich zusehen, wie Maximilian Esser stellvertretend für das Fair-Trade-Schulteam die Urkunde erhielt. In der Tat: Durch die fair gehandelten Produkte verhelfen die Schüler der Liebfrauenschule anderen Menschen zu einem besseren Leben, und genau in diesem Punkt verbinden sich Fair-Trade und Weihnachtsbasar. Denn auch „mit dem Weihnachtsbasar wollen unsere Schüler anderen Menschen helfen, die das Geld viel dringender brauchen als wir. Und darauf bin ich stolz!“, sagt der kommissarische Schulleiter Bert Schopen. Das Geld, das beim Weihnachtsbasar zusammenkam, wird in diesem Jahr unter anderem an die Afrikamissioäre „Weiße Väter“, die Eschweiler Tafel und die Aktion Lichtblicke gehen.

In Cafeteria und Glühweinstand herrschte Geselligkeit. Während in der Mensa die Familien zusammensaßen und bei einem Kaffee die gemeinsame Zeit genossen, freuten sich die Ehemaligen beim Glühwein über ihr Wiedersehen. Bis zum Ende blieben viele von ihnen auf dem Schulhof, brachten einander auf den neusten Stand und stimmten sich in wohliger Atmosphäre auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert