Stolberg - Fachschule Chemie präsentiert Forschungsprojekt

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Fachschule Chemie präsentiert Forschungsprojekt

Von: Angela Vitanza
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Na dann mal Prost: Jennifer Ba
Na dann mal Prost: Jennifer Bachhausen und Roxana Pohl (v.l.) stellen ihr Projekt über die Bestimmung unterschiedlicher Kohlenstoffarten in Böden vor. Foto: A. Vitanza

Stolberg. Wer sich auf dem Gebiet der Chemietechnik nicht auskennt, hätte bei der Präsentation der Abschlussarbeiten der Fachschule für Technik im Berufskolleg Simmerath/Stolberg die Möglichkeit haben können, sich aufklären zu lassen.

Die Studierenden der Fachschule haben mit der Darbietung des jeweiligen Projekts einen Meilenstein in ihrer vierjährigen Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker gesetzt.

Nach einem Semester praktischer Forschungs- und Dokumentationsarbeit wurden einige der Kommunikationsprojekte anschaulich vorgetragen und so präsentierten die Studenten ihre hart erarbeiteten Werke allen erschienenen Freunden, Verwandten und Kollegen.

Auch Vertreter jener Betriebe, die als Arbeitgeber die Studenten unterstützen, waren gern gesehene Gäste, die sich vom Fachwissen des einzelnen selbst überzeugen durften.

Während Studentin Ina Jäger die Besucher in die Welt der „Spezialpapiere” führte, behandelten Christina Hofmeister und Daniel Keldenich die sogenannten „Agarosebeads”, welche in der Biochemie und in der pharmazeutischen Industrie Anwendung finden. Bianca Bergs und Pascal Roemgens befassten sich mit der Thematik des satinierten Glases und erläuterten dessen Herstellung.

Alle technikinteressierten Besucher hatten im Anschluss an die eindrucksvollen Vorträge die Gelegenheit, an weiteren Informationsständen Erkenntnisse über die chemisch-technischen Projekte zu erlangen. Themen, wie die Entwicklung zukunftsfähiger Kraftstoffe oder die Stabilisierung von Schwangerschaftshormonen regten die Besucher zum Nachdenken an und luden ebenso dazu ein, an kleineren Diskussionsrunden teilzunehmen.

Alle Projektarbeiten der Studenten stellen ein Symbol dar - ein Symbol für das hohe Maß an Engagement und Disziplin, welches die Studierenden bereits aufgebracht haben und bis zum endgültigen Bestehen der Fortbildung noch weiterhin aufbringen müssen. Mit „viel Herzblut” sind die angehenden Techniker nun dem eigenen Ziel einen großen Schritt näher gekommen.

Ebenso stolz, wie die unterstützenden Forschungseinrichtungen und chemisch-technischen Betriebe sein können, darf auch Dr. Regine Beißmann sein, die als Unterrichtsleitung stets gerne von den zielstrebigen und „vorbildlichen” Studenten umgeben ist.

Die Fachschule für Technik sorgt mit der Fortbildung zum Chemietechniker für den Nachwuchs potenzieller und kompetenter Führungskräfte und so wundert es auch nicht, dass sich der ein oder andere Student bereits vor Abschluss der Fortbildung einen Platz im Unternehmen sichern konnte.
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