Eschweiler THW-Helfer im Einsatz: 48.000 Sandsäcke für Magdeburg

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Deichbau an der Elbe: Auch Eschweiler THW-Helfer sind im Einsatz in den Flutgebieten.

Eschweiler. In den frühen Morgenstunden des 11. Juni begann auch für den THW-Ortsverband Eschweiler der Hochwassereinsatz an der Elbe. Mit Lkw-Kipper sowie Dreiseitenkippanhänger fuhren die beiden Helfer Uli Brocks und Stefan Huth in einem Transportkonvoi gemeinsam mit ihren Nörvenicher und Schleidener Kameraden rund 48.000 Sandsäcke nach Magdeburg.

Dort angekommen, abgeladen und zurückgekehrt hieß es kurz darauf erneut „Raus an die Elbe“.

Am frühen Freitagmorgen, dem 14. Juni, fuhr man zunächst nach Bielefeld und von dort in einem größeren THW-Verband wieder an die Elbe. Diesmal machten sich fünf THW Helfer aus dem Ortsverband Eschweiler, die beiden erstgenannten sowie Marc Amann, Marcus Schulz und Sebastian Schnase mit ihren Kameraden aus Nörvenich und Duisburg auf nach Perleberg (Landkreis Prignitz) in Brandenburg und unterstützen dort eine rund 100 Mann starke THW-Truppe aus den verschiedensten Ortsverbänden.

Das Haupteinsatzgebiet für die Eschweiler Helfer umfasst bisher in der Hauptsache den dortigen Ortsteil Schönfeld. Nachdem mittels Schmutzwasserkreiselpumpen sowie diverser Tauchpumpen erste Keller vom Wasser befreit wurden, musste dies jedoch leider auf Grund von nachfließenden Wassermassen wieder beendet und die Keller aufgegeben werden, da ansonsten Gefahr für das gesamte Haus bestand.

Und nun durften die Eschweiler THW-Helfer dann mit an der Deichverteidigung arbeiten und mittels einer Unzahl an Sandsäcken, wohlmöglich die vorher selbst transportierten, durchfeuchte Stellen am Damm um Perleberg befestigen.

Untergebracht wurden die Einsatzkräfte in einer örtlichen Sporthalle und alle waren frohen Mutes, mit ihrer Einsatzkraft noch schlimmeres von der Bevölkerung abwenden zu können. Frühestens am Mittwoch sollte der Einsatz enden.

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