Ein Vierteljahrhundert im Raiffeisen-Vorstand

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Leitet seit einem Vierteljahrhundert erfolgreich die Geschicke der Raiffeisen-Bank Eschweiler: Johannes Gastreich.

Eschweiler. Johannes Gastreich, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Bank Eschweiler eG, hält seit 25 Jahren die Kreditgenossenschaft auf Erfolgskurs. Mit einer spontanen Feier in der Hauptstelle der Bank überraschten nun die Mitarbeiter und der Aufsichtsrat den Vorstandsvorsitzenden.

„Sie können in einer so schnelllebigen Zeit wie heute stolz darauf sein, auf eine so lange und vor allem äußerst erfolgreiche Führungstätigkeit zurückblicken zu können”, sprach Aufsichtratsvorsitzender Professor Dr. Dettmar von Wachtendonk dem Jubilar seine herzlichsten Glückwünsche aus.

Sauerländer an der Inde

Guido Ungermann, Abteilungsleiter des Betriebsbereich der Raiffeisen-Bank, dankte ebenfalls im Namen der insgesamt 61 Mitarbeiter dem Vorstandsvorsitzenden. Ihm sei es in seiner Amtszeit eindrucksvoll gelungen, die Kreditgenossenschaften wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen - ohne die Eigenständigkeit aufzugeben. „Dass die Bank sich seit inzwischen über 42 Jahren ohne eine Fusion so erfolgreich und eigenständig am Markt behaupten kann, hätte bei meinem Amtsantritt selbst ich nicht gedacht”, so Gastreich bei einem Blick zurück.

Der 59-jährige Diplom-Bankbetriebswirt begann seine Ausbildung bei der Sparkasse in Olpe. Bevor er im Alter von 29 Jahren am 1. Januar 1981 in den Vorstand einer Volksbank in Köln berufen wurde, arbeitete er für die Volksbank Wenden-Drolshagen im Sauerland.

Am 1. Januar 1986 wechselte er in den Vorstand der Raiffeisen-Bank Eschweiler. „Den Schritt habe ich nie bereut”, so Gastreich, der unter anderem mit großer Beharrlichkeit für die Ideen und Ideale des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Eschweiler wirbt. So wurde auf seine Initiative hin ein zent-raler Platz in der Eschweiler Innenstadt auf den Namen „Raiffeisen-Platz” getauft. Auch einen Raiffeisenweg gibt es im Neubaugebiet „Am alten Sportplatz” in Eschweiler-Dürwiß.

Der gebürtige Südwestfale ist auch in sozialen und kulturellen Belangen zum bekennenden Eschweiler geworden. Ob als Gründungsmitglied im hiesigen Lions-Club „Eschweiler Ascvilare”, im Elferrat der „Eschweiler Scharwache” oder beim Joggen im Eschweiler Stadtwald - Gastreich ist schon ein Vierteljahrhundert mit seiner Familie in „Eischwiele” fest verwurzelt.

Kulturpflege als Leidenschaft

Vor allem die Kulturpflege seiner Wahl-Heimatstadt liegt dem „Banker mit Leib und Seele”, wie er selbst über sich sagt, sehr am Herzen. Ein Highlight für ihn: die durch die Franz Liszt-Gesellschaft Eschweiler und die Raiffeisen-Bank Eschweiler vor drei Jahren auf den Weg gebrachte Welturauf-führung der „Missa Solemnis” von Franz Liszt in der vatikanischen Version, die im November des letzten Jahres sogar in einer Festmesse mit internationalen Künstlern und 270 Sängerinnen und Sängern im Petersdom in Rom aufgeführt wurde. Anschließend wurde Papst Benedikt XVI. eine Prunkausgabe der unter Mitwirkung der Raiffeisen-Bank herausgegebenen Partitur des Liszt-Werks überreicht.

Gastreich erinnert sich gern: „Ein unvergesslicher emotionaler Höhepunkt einer beeindruckenden Konzertreise mit Eschweiler Künstlern und dem Franz Liszt-Regiochor.”

Für Johannes Gastreich, der seit vielen Jahren Sprecher der Bank-Bezirkstagung der Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken in der heutigen Region Aachen/Düren/Euskirchen ist, hat das „Feierjahr” mit seinem Dienstjubiläum erst begonnen. „Unsere Bank feiert 2011 ihr 100-jähriges Bestehen. Das wollen wir mit unseren inzwischen über 5800 Mitgliedern und mehr als 14.000 Kunden gebührlich feiern. Jeder soll merken: Wir sind die Eschweiler Bank. Eine Bank also, die mit ihren Mitarbeitern alles tut, um ihre Mitglieder und Kunden wirtschaftlich zu fördern und sie in allen Finanzierungsfragen zu begleiten - verlässlich, sicher und langfristig”.
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