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Ein neuer Herr auf dem Donnerberg

Von: ran
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Vorgänger und Nachfolger: Oberst Klaus Bremke (Mitte) übergab die Lehrgruppe A von Jürgen Werner (links) an Thomas Menikheim. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Siebeneinhalb Jahre war er der „Herr” über den Donnerberg, zumindest über die Donnerberg-Kaserne. Am Mittwochnachmittag fand seine Soldatenkarriere nun ihren Abschluss. Im Rahmen eines feierlichen Appells wurde Oberstleutnant Jürgen Werner, Kommandeur der Lehrgruppe A, nach 39 Dienstjahren von Oberst Klaus Bremke von seinen Aufgaben entbunden und in den Ruhestand versetzt.

Wenige Augenblicke später übergab der Leiter Lehre und Ausbildung der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik das Kommando an Oberstleutnant Thomas Menikheim.

„Am Ende meiner Dienstzeit kann ich mit voller Überzeugung für mich resümieren, dass die Entscheidung, Berufssoldat zu werden, die richtige war. Die Höhen haben die Tiefen eindeutig überwogen”, zog Oberstleutnant Jürgen Werner in seiner Ansprache eine positive Bilanz seiner Dienstzeit. „Das Zusammenarbeiten mit Menschen, die gemeinsame Erfüllung unterschiedlicher und vielfältiger Aufgaben und die erlebte Kameradschaft verschafften mir immer wieder Freude, Zufriedenheit und Begeisterung für das konsequente Angehen neuer Herausforderungen”, betonte er.

Ebenso warf er einen Blick in die Zukunft der Bundeswehr und den Standort Donnerberg. „Sicher ist, dass auch wir bei einer Truppenreduzierung Federn lasssen werden müssen. Doch die gestiegene Wertschätzung unserer Leistungen macht uns zuversichtlich, dass unsere Lehrgruppe erhalten bleibt”, so seine Hoffnung.

Oberst Klaus Bremke würdigte die Verdienste des scheidenden Offiziers aus eigener Erfahrung. „Im Zuge des Umstrukturierungsprozesses der Lehrgruppe wurde ihr Rat, ihre Fachkompetenz sowie ihre Erfahrung gesucht. Sie haben sich in den Dienst der Sache gestellt, Verantwortung getragen und diese nie als Last empfunden. Sie haben nicht residiert, sondern vorbildlich von vorn geführt und oftmals selber Hand angelegt”, lobte der Vorgesetzte seinen Untergebenen, der sich in seiner Rolle als Kommandeur auch immer der Bedeutung von Kontakten außerhalb der Kaserne bewusst gewesen sei.

„Sie sind ein in den Garnisonsstädten Eschweiler und Stolberg anerkannter und geschätzter Ansprechpartner. Die Soldaten sind nicht zuletzt durch ihr Engagement in beiden Kommunen hervorragend integriert”, machte Oberst Klaus Bremke abschließend deutlich.
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