Ein gesunder Fuß lebt im gesunden Schuh

Von: sh
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Ein gesunder Fuß lebt in einem guten Schuh: Iris Winden-Cremer präsentierte beim Informationsabend des Bergrather Gesundheitskreises auch einige schlechte Beispiele. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. „Gut zu(m) Fuß” lautete der Titel der zweiten Informationsveranstaltung des 2009 gegründeteten Bergrather Gesundheitskreises am Donnerstagabend.

Magid Salama, Arzt für Allgemeinmedizin führte gemeinsam mit Iris Winden-Cremer, Expertin der medizinischen Fußpflege, und Orthopädie-Techniker-Meister Hubert Claßen durch den lehrreichen Abend.

„Welchen Stellenwert haben ihre Füße?”, fragte Winden-Cremer gleich zu Beginn in die Runde. Gut versteckt in Schuhen, machen sich viele Menschen nämlich kaum Gedanken darum, wie man die eigenen Füße richtig behandelt. Grundsätzlich gilt für Winden-Cremer: „Füße soll man mit Liebe pflegen und behandeln!” Einige wertvolle Tipps, aber auch schmerzhafte Krankheitsentwicklungen und Therapiemöglichkeiten hatte die Fuß-Expertin an diesem Abend im Gepäck.

Grundsätzlich gilt: Füße reinigen ja, aber nicht mit übertriebenem (Seifen-)Eifer. Mit einigen Mittelchen aus Omas Medizinschrank und deren Wirkung räumte zugleich auch Magid Salama auf. Der gerade von älteren Menschen gerne verwendete Franzbrandwein sei schließlich vorrangig aus Alkohol. Die kurze entspannende und kühlende Wirkung lässt schnell nach. Ergebnis: Der Alkohol entfettet und trocknet die (Fuß-)Haut schneller aus, Juckreiz und Risse entstehen, die zu weiteren Beschwerden führen können.

Ein „Klassiker” sind die eingewachsenen Fußnägel. Winden-Cremer: „Ursache ist oftmals zuviel Druck auf das Nagelbett.” Zu enge und kleine Schuhe, aber vor allem auch falsches Nagelschneiden führen zu schmerzlichen Entzündungen. Die Regel: Beim Schneiden die Ecke des Nagels stehen lassen und nicht „reinschneiden”.

Spreizfuß und Hühnerauge, Fersenrisse und Warzen, Haut- und Nagelpilz - hier hilft dann nur noch eine professionelle Behandlung.
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