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Ein Chronist der Zeit in drei Dimensionen

Von: sh
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.” Zu dieser weisen Einsicht kam der christliche Kirchenlehrer und Philosoph Aurelius Augustinus (354-430) bereits vor über 1500 Jahren.

Es ist eine Einsicht, die auch den Künstler André Schweers antreibt. Seine außergewöhnlichen Objekte sind derzeit unter dem Ausstellungstitel „Notate” in der Galerie Art Engert zu bestaunen.

„Schweers Werke sind seriell konzipiert”, beschreibt Dr. Marion Bornscheuer von der Stiftung des Wilhelm-Lehmbruck-Museums aus Duisburg die Arbeit des Bildhauers vor etwa 30 Vernissage-Gästen.

„Sein Material ist dasjenige des Autors”, weist Bornscheuer darauf, dass Schweers vornehmlich mit Papier arbeitet. Allerdings steigt er aus der Zweidimensionalität seines Materials heraus und setzt es plastisch in den Raum.

Der Prozess ist dabei ähnlich: Vom „Natureindruck zur Mental Map” (Bornscheuer) konstruiert der Bildhauer, der an der Universität Duisburg Kunst und Geographie sowie Bildhauerei bei Kurt Sandweg studierte, seine bildkünstlerischen Objekte.

Eines machen alle Werke deutlich: Andr Schweers ist mit seiner Kunst als „Chronist der Zeit” (Bornscheuer) unterwegs. Daher wundert es nicht, dass viele seiner Arbeiten an öffentlichen Orten zu bewundern sind.

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