Eschweiler - Dürwisser Festhalle: Bröckelnde Fassade soll bald passé sein

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Dürwisser Festhalle: Bröckelnde Fassade soll bald passé sein

Von: Patrick Nowicki
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Seit Jahren nicht mehr repräsentativ: Die Dürwisser Festhalle soll ab Sommer saniert werden. Die Stadt zahlt dafür eine halbe Million Euro. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Die Fassade bröckelt, das Dach ist marode und die Lüftungsanlage hat allenfalls noch historischen Wert: Damit soll in der Dürwisser Festhalle Schluss sein.

Etwa 490.000 Euro will sie investieren, um die Anfang der 70er Jahre eröffnete Halle wieder auf Vordermann zu bringen. Mit der Fassadensanierung soll noch in diesem Sommer begonnen werden.

Doch nicht alle Kommunalpolitiker sind begeistert von den Plänen. Die hohe Investitionssumme schreckt einige Parteien ab. Der UWG-Fraktionschef Erich Spies wies auf das fast 25 Millionen Euro große Loch im Stadtetat: „Wir sollten das nicht ignorieren und deswegen zunächst nur die wirklich notwendigen Dinge wie Dach und Türen erledigen.”

Dies ist auch die Haltung der Freien Liberalen, deren Fraktionsvorsitzender Ulrich Goebbels betonte, dass man nicht alles haben könne.

Dringender Handlungsbedarf

Dass an dem alten Gebäude etwas getan werden muss, ist jedoch unstrittig. Und es ist dringender Handlungsbedarf vorhanden, schließlich ist das Flachdach über dem Restaurant der Festhalle marode und undicht.

Immer wieder komme es dort zu Feuchtigkeitsschäden, wie die Verwaltung berichtet, die die Sanierung in mehreren Bauabschnitten vornehmen möchte. Zunächst sei die Fassade an der Reihe, auch die Lüftungsanlage soll bearbeitet werden.

Dass sich die CDU dazu durchrang, ebenfalls der Sanierung zuzustimmen, liegt einem Gespräch mit Stadtkämmerer Manfred Knollmann zugrunde. „Man hat uns versichert, dass es auch um Wertschöpfung geht und die Immobilie ohne eine Sanierung deutlich an Wert verliert”, begründete der Unions-Fraktionsvorsitzende Bernd Schmitz. Damit gesellten sich die Stimmen der CDU zu den der SPD, die als Mehrheitspartei die Sanierung auf den Weg brachte.

Die Detailplanung liegt allerdings noch nicht vor, was einige Kommunalpolitiker kritisierten. „Ich habe noch nie eine so dünne Vorlage gesehen für ein Projekt, das eine halbe Million Euro kosten soll”, so Goebbels.

Die Eschweiler Planungsgesellschaft APB hat den Auftrag erhalten, die Sanierung vorzubereiten. So ist vorgesehen, die Fassade mit Kunststoffplatten zu gestalten. Im Zuge der Arbeiten sollen das gesamte Restaurantdach und der Eingangsbereich erneuert werden. Sämtliche Fenster und Türen werden gegen wärmedämmende Aluprofile ausgetauscht.

Die Detailplanung für die Festhalle soll in wenigen Wochen den Kommunalpolitikern vorgelegt werden.
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