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DTM startet mit neuen Fahrern und Innovationen

Von: rfr/err
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Heiße Reifen: Am Wochenende geht es auf dem Hockenheimring hoch her. Leser können live dabei sein. Foto: Frauenrath

Eschweiler/Hockenheim. Die DTM feiert vom 3. bis 5. Mai auf dem Hockenheimring traditionell ihren Saisonauftakt und freut sich auf eine neue Ära. BMW geht nach dem DTM-Comeback 2013 als Titelverteidiger an den Start. Audi und Mercedes übernehmen die Rolle des Jägers.

„Option Tire“ und „DRS“ versprechen mehr Spannung. Besonders die Options-Reifen und das Drag Reduction System (DRS) werden für noch mehr Spannung in der DTM sorgen. Beide Neuerungen sollen dem 22-köpfigen Starterfeld bessere Überholmöglichkeiten bieten und für mehr Möglichkeiten in der Rennstrategie sorgen.

Der sogenannte Option Tire ist ein Reifen, der sich durch eine weichere Gummimischung vom gewohnten DTM-Pneu unterscheidet und für drei bis vier Runden um rund 1 bis 1,5 Sekunden schnellere Rundenzeiten ermöglicht. Nach diesem Zeitraum werden die Rundenzeiten aber deutlich schlechter. Jeder Fahrer erhält nur für das Rennen einen Satz dieser Reifen. Der Option Tire ist für die Zuschauer an einer gelben Markierung an der Reifenflanke zu erkennen.

Das Drag Reduction System (DRS) ist ein System, mit dem die Fahrer im Rennen vom Cockpit aus ihren Heckflügel verstellen und damit ihre Höchstgeschwindigkeit um rund fünf bis sieben km/h erhöhen können. Kommt ein DTM-Pilot auf der Start-Ziel-Geraden näher als zwei Sekunden an einen vor ihm fahrenden Konkurrenten heran, kann er innerhalb der nächsten Runde das DRS einmal aktivieren. Der Fan kann eindeutig erkennen, bei welchem Fahrer das DRS aktiv ist: die seitlichen Endplatten bewegen sich deutlich sichtbar mit dem Heckflügel.

Vier Piloten debütieren in dieser Saison. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Timo Glock und Marco Wittmann starten für BMW, Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein für Mercedes-Benz. Audi vertraut auf das Fahrerteam des vergangenen Jahres und verstärkt sich mit dem früheren Mercedes-Benz-Piloten Jamie Green.

Für die Gewinner der Kartenverlosung in unserer Zeitung (siehe Infobox) lohnt sich der Weg an den Hockenheimring. Bei einem Meet & Greet können die Gewinner mit Filipe Albuquerque plaudern.

Wer im Motorsport aufsteigen will, kommt um die Formel 3 nicht herum. Aus keiner anderen Rennserie gingen in den vergangenen Jahren mehr Fahrer hervor, die anschließend den Sprung in die Formel 1 oder die DTM schafften. Die Formel 3 ist die Klasse, in der die Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Lewis Hamilton, Grand-Prix-Sieger Nico Rosberg und DTM-Champion Paul Di Resta ihr Handwerk lernten.

Der Porsche-Carrera-Cup geht bereits in die 24. Saison. Der Porsche 911 GT3 Cup des basiert auf dem Leichtbau-Straßensportwagen 911 GT3 RS (Typ 997). Der Motor des Rennwagens entspricht dabei weitgehend dem Serientriebwerk. Mit dem 911 GT3 RS teilt er sich auch die Spitzenleistung von 450 PS.

Wenn die Teilnehmer des Volkswagen-Scirocco-R-Cups in die Startaufstellung rollen, suchen sich auch gestandene DTM-Stars schnell den besten Platz an der Boxenmauer oder vor dem Bildschirm. In den vergangenen drei Jahren hat sich dieser Pokal zu einem der großen Publikumslieblinge während des Rennwochenendes entwickelt.

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