Dreimol Alaaf: Eischwiele wie et singt und lacht

Von: bine/se
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Frauenabend der Rote-Funken-Artillerie ist nur ein mal im Jahr: Ballermannfeeling gab es in der Delio-Arena.
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Zu Gast war die KG Lustige Reserve, die unter anderem mit dem Tanz von Mariechen Sarah Jungbluth begeisterte.
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Das Jugendtrompetercorps begeisterte das Publikum mit Titeln wie „In unserem Veedel“ und „99 Luftballons“.

Eschweiler. Es ist kalt, so langsam nimmt die Weihnachtsdekoration zu – und die Karnevalisten sind auch in Feierlaune. Am Wochenende standen wieder einige Sessionseröffnungen an. Eine Reise durch die Säle. Met alle Mann am Ballermann“ – das war das Motto des Damenabends der KG Rote-Funken-Artillerie.

Pünktlich begrüßte Leni Dohmen das Publikum, und der erste Damentanz des Abends stimmte das närrische Volk im Saal auf einen tollen Abend am Ballermann in Oberröthgen ein. „Und wie am Ballermann üblich, traf das Publikum auf zahlreiche skurrile Gestalten. Kaum waren die Frauen runter von der Bühne, wackelten zwei Koblenzer Rentner durch die Delio-Arena. Willi und Ernst, zwei „Rentner aus Leidenschaft“, waren auf Brautschau und flirteten ganz ungeniert mit den Frauen im Saal, lernten dabei noch etwas über das heimische Gebäck und verabschiedeten sich mit einer lustigen Gesangseinlage.

Nach der obligatorischen Erbsensuppe heizte die Band Stabelsjeck ein. Genau die richtige Stimmung, um den künftigen Prinzen Christian III. und seinen Zeremonienmeister Frank zu begrüßen.Dann liefen die Funken-Frauen noch einmal die Beine fliegen, denn der 2. Damentanz des Abends stand auf dem Programm und begeisterte unter dem Motto „Damenabend ist nur einmal im Jahr“.

Dann wurde es traditionell, denn die KG Lustige Reserve hielt Einzug. Kaum waren die Reservisten wieder verschwunden, ging es an die traditionelle Sammlung, und auch in diesem Jahr sammelten die Frauen wieder für einen guten Zweck: Das Geld ging an die Bewohner der Caritas-Lebenswelten-Einrichtung an der Odilienstraße, die diese Spende begeistert in Empfang nahmen.

Begeisterung machte sich auch breit, als mehr als ein Dutzend Männer die Bühne enterte und ihr tänzerisches Können unter Beweis stellte. Die Pink Poms wirbelten sehr zur Freude der Frauen über die Bühne und machten aus der Arena einen Hexenkessel, aus dem die tanzenden Männer fast nicht mehr herausgekommen wären, wenn ihnen nicht zwei Frauen zu Hilfe geeilt wären: Agathe und Marie. Es sind zwei bekannte Gesichter auf der Bühne: Beathe Kück und Leni Dohmen bewiesen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören und das obwohl oder gerade weil Beate Kück in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert. In gewohnter Manier begeisterten sie und berichteten aus dem Leben. Schließlich spielten die Musiker von Brass on Spass und sorgten für einen stimmungsvollen Schlusspunkt.

Zwei Vereine, eine Veranstaltung und viele Gäste. Am Samstagabend feierten die KG Ulk Hehlrath und die KG Garderegiment Weiß-Rot in der Kinzweiler Festhalle ihre gemeinsame Sessionseröffnung. Die beiden Präsidenten Mischa Bünten (Ulk Hehlrath) und Maik Pfeifer (Garderegiment Weiß-Rot) führten an diesem Abend gemeinsam durch das bunte Programm.

Dieses begann mit dem Nachwuchs. Die Kindergruppen der KG Ulk Hehlrath, samt Kindermariechen Annika Jelic, begeisterten das Publikum mit ihren Tänzen genauso wie die Jugendshow-Tanzgruppe des Garderegiments Weiß-Rot. Auch Julia Schmidt, Jugendmariechen der KG Ulk Hehlrath, zeigte sich von ihrer besten Seite. Dann erstrahlte die Bühne in den Farben grün und weiß. Die KG Lustige Reserve marschierte ein, und Präsident Thomas Weiland hatte für die Gäste ein ganz besonderes Programm im Gepäck: Gardetanz, Mariechen Sarah Jungbluth, das Tanzpaar Cindy Jumpertz und Andreas Oleff sowie die Husarentanzgruppe „ De Burgmüsjere“ ernteten vom Publikum für ihre Tänze viel Applaus.

Ein besonderer Höhepunkt war der Uniformiertentanz der beiden Gesellschaften, bei dem auch die Präsidenten sowie die Tanzmarie der KG Ulk Hehlrath, Tamara Siegers, auf der Bühne standen. Nachdem auch die Gardetanzgruppe der KG Ulk Hehlrath ihr Können gezeigt hatte, trat die Showtanzgruppe „Firebirds“ auf. Musikalisch sorgten die Formationen „Rurwürmer“ sowie „De Halunke“ für Stimmung und heizten dem Publikum in der Festhalle mit ihren Auftritten richtig ein.

„Hasteroth Alaaf“ hieß es im Eschweiler Süden wieder. Die KG Eefelkank feierte ihren Sessionsauftakt in der Turnhalle der katholischen Grundschule Bohl und freute sich nicht nur über viele Gäste, sondern auch über ein buntes Programm, bei dem sich die Eigengewächse der Gesellschaft von ihrer besten Seite zeigten. Auch die Jugendabteilung, die unter der Moderation von Kinderpräsident Benedikt Doege den Abend eröffnete, präsentierte ihr Können. Stolz auf ihren Nachwuchs waren nicht nur die Eltern, sondern auch Präsident Michael Schümmer, der nach dem Auftritt des Jugendtrompeterkorps unter der Leitung von Niklas Wolf meinte: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir so ein Corps in unseren eigenen Reihen haben.“ Nachdem man sich mit Erbsensuppe gestärkt hatte, ging es mit Tanz und Musik weiter.

Eefelmarie Janine Jansen und der Gardetanz der KG Eefelkank, unter der Leitung von Kathrin Köster-Kruck, begeisterten genauso wie die Brass-Els-Kapelle und die Formation „De Fröngde“. Viel Applaus gab es auch für die Gruppe „Musical Key“, deren Sängerin Janina Adrian das Publikum mit Hits von Helene Fischer zum Mitmachen animierte. Zum Abschluss betraten die Musiker des Trompeterkorps der Eefelkank unter der Leitung von Robert Koch die Bühne und heizten den Besuchern mit ihrem Programm noch einmal richtig ein.

Es war ein geselliger Abend mit vielen guten Freunden, die Sessionseröffnung der Bösen Buben, die zwar einer der kleinsten, aber auch zugleich einer der ältesten Karnevalsvereine in Eschweiler sind. In gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre traf man sich im oberen Saal des Hauses Flatten, um unter dem Motto „Bei uns ist jeder Gast stets willkommen“ zu feiern. Kein Wunder, dass die Gäste in Scharen anrückten, so dass das Sälchen sehr gut gefüllt war, als Präsident Guido Kuth und sein Vizepräsident Jonas Wintz zum Mikro griffen, um das Publikum zu begrüßen. Das Duo präsentierte gleich einmal die neue Uniform der Bösen Buben, mit der auch wieder mehr junge Menschen angesprochen werden sollen. Aktuell sind es 14 Uniformierte und die 14 Frauen der Bösen Mädchen, die man in der Session 2013/2014 in neuem Ornat bewundern kann.

Nach der Erbsensuppe startete das Programm: „De Kohle Buur“ aus Belgien machte mit seiner kurzweiligen Rede den Anfang. Nach einer kurzen Pause hieß es dann Heimspiel für die Inde-Singers, die alle Besucher von den Stühlen rissen. Vizepräsident Jonas Wintz stand dann als „der Penner“ auf der Bühne und sorgte mit seiner Rede für zahlreiche Lacher bei den Gästen.

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