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Dr. Friedhelm Mersch: Nach der Schule gehts in den Kraftraum

Von: Patrick Nowicki
Letzte Aktualisierung:
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Freut sich auf die Arbeit am Städtischen Gymnasium: der neue Schulleiter Dr. Friedhelm Mersch. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Das Büro des Schulleiters am Städtischen Gymnasiums hat sich verändert. Das soll aber nicht bedeuten, dass mit dem „Neuen” alles auf den Kopf gestellt wird an der Peter-und-Paul-Straße. Dr. Friedhelm Mersch besitzt jedoch einen anderen beruflichen Hintergrund als sein Vorgänger Ulrich Reinartz, wählte er doch den Zweiten Bildungsweg. Und diese Vita lässt sich nunmal nicht leugnen.

Seit dem 1. August ist der 58-Jährige Chef am „Städtischen”. Und er hat sich bewusst für die Schule entschieden: „Der Zustand der Schule, der ausgesprochen geplegte Eindruck - das spiegelt auch das Innere wider.” Man spüre, dass gewisse Ordnungsprinzipien akzeptiert würden, sagt er.

Das habe letztlich den Ausschlag gegeben, sich zu bewerben und als stellvertretender Schulleiter des Goethe-Gymnasiums in Stolberg nach Eschweiler ans Städtische Gymnasium zu wechseln. Dass es zwischen den beiden Städten durchaus gewisse Rivalitäten gibt, habe er dann in der Schulkonferenz an seiner neuen Arbeitsstätte erfahren müssen, gesteht er lachend.

Veränderter Stundenplan

Die Eschweiler Menschen und ihre Mentalität will er noch nicht beurteilen, aber er ist „sehr freundlich aufgenommen worden”. Mit ihm veränderte sich auch der Stundenplan an der Schule erheblich. Mit Schuljahresbeginn wird am Städtischen Gymnasium auch das Doppelstundensystem umgesetzt, was bedeutet, das für jedes Fach immer eineinhalb Stunden zur Verfügung stehen.

Das Credo des neuen Schulleiters am Städtischen Gymnasium könnte gut zu einem Soldaten passen: „Leistung ist für mich etwas Positives.” Gewisse Tugenden, die er schätzt, fügen sich nahtlos ein, nämlich Offenheit, Ehrlichkeit, Fairness und vor allem Gradlinigkeit.

Seinen Schülern will er Studien- und Berufsfähigkeit mit auf den Weg geben. Aber auch Selbstdisziplin sei wichtig. Dass dabei die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben soll, verstehe sich von selbst: „Ich habe Verständnis dafür, wenn vor allem junge Schüler auch noch Zeit fürs Spielen haben wollen.” Er sei schließlich selbst Vater.

Durch seinen beruflichen Werdegang waren natürlich mehrere Umzüge erforderlich: „Ohne meine Familie im Rücken hätte ich das alles nicht machen können.” Ihr misst Dr. Friedhelm Mersch eine hohe Bedeutung bei. Seine Hobbys teilt er größtenteils mit seiner Frau, mit der er in Rott bei Roetgen wohnt. Dort genieße er die Nähe zum Wald, zur Natur. Denn nach der Arbeit am Schreibtisch im Büro des Schulleiters muss er sich körperlich anstrengen: „Sport gehört für mich einfach als Ausgleich dazu.”

War er in jüngeren Jahren auch auf Surfbrettern unterwegs, so läuft er heute gerne durch den Forst und hält sich mit Krafttraining fit.
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