Eschweiler - Die Tafel startet in eine neue Ära

Die Tafel startet in eine neue Ära

Von: ran
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Noch sind die Regale leer, doc
Noch sind die Regale leer, doch schon morgen werden die Vorstandsmitglieder der Eschweiler Tafel um die Vorsitzende Anneliese Küpper (Mitte), ihre Stellvertreterin Karin Schmaling, Schriftführer Horst Berretz sowie die Beisitzerinnen Waltraud Gesse und Karin Erkens (v. r.) in den frischbezogenen Räumen der Röthgener Straße 58 eine neue Ära der Eschweiler Tafel einleiten. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die Suche hat ein Ende, die Eschweiler Tafel eine neue Heimat. Zehn Jahre lang war das Haus Dürener Straße 58 Anlaufstelle für die Kunden. Die Hausnummer bleibt unverändert, der Standort wechselt jedoch Richtung Südwesten. Das neue Domizil befindet sich in den Räumen Röthgener Straße 58.

Mit einem „Tag der offenen Tür” am morgigen Sonntag (Beginn 11 Uhr) startet die Eschweiler Tafel in eine neue Ära.

„Als wir vor mehr als einem Jahrzehnt aus unserer ersten Unterkunft auf der Indestraße in die Dürener Straße umzogen, betreuten wir rund 100 Familien. Für diese Zahl waren die Räume dort ideal. Inzwischen haben mehr als 800 Familien Berechtigungskarten. Während unserer Öffnungszeiten standen unsere Kunden bei Wind und Wetter auf der Straße. So konnte es nicht weitergehen”, blickt Anneliese Küpper, Vorsitzende der Eschweiler Tafel, auf die jüngere Vergangenheit zurück.

Doch die Suche nach einer neuen Bleibe erwies sich als schwierig. „Zahlreiche Unterkünfte, die wir uns anschauten, waren einfach zu klein. Und klar ist auch, dass wir nicht überall willkommen sind.” Der Blick in das Haus Röthgener Straße 58, in dem früher ein großer Discounter Waren anbot, erwies sich dann vor einigen Wochen als Volltreffer. 450 Quadratmeter stehen der Eschweiler Tafel nun zur Verfügung. Im geräumigen Eingangsbereich und dem großen Verkaufsraum stehen die Kunden nicht mehr wie zuletzt dicht gedrängt. Auch Rollstuhlfahrer und Kinderwagen finden Platz. Darüber hinaus stehen Büro- und vor allem ausreichende Lagerräume zur Verfügung. „Als unser Domizil noch auf der Dürener Straße lag, mussten wir externe Lagerräume mieten. Die Miete kostete uns Geld, das dauernde Hin- und Herfahren Mühe”, so Anneliese Küpper, die zahlreichen Unterstützern dankt. „Unser Vermieter hat uns drei Monate lang mietfrei die Räume renovieren lassen. Einige Eschweiler Handwerksbetriebe sind uns ebenfalls sehr entgegengekommen. Und Architekt Walter Müller stand uns rechtsberatend zur Seite und hat uns die nicht immer unkomplizierten Wege zu den Behörden geebnet.”

Der Übergang von der Dürener zur Röthgener Straße kann somit beinahe nahtlos erfolgen. Lediglich in der nun zu Ende gehenden Woche blieb die Eschweiler Tafel geschlossen. Ab Montag werden die inzwischen gut 80 Ehrenamtler wieder ihren Aufgaben nachgehen. Die Öffnungszeiten bleiben bestehen: Von montags bis freitags ist die Eschweiler Tafel jeweils zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr geöffnet.

Doch zunächst steht morgen der „Tag der offenen Tür” auf dem Programm. „Eine gute Gelegenheit, unseren Ehrenamtlern und Unterstützern zu danken. Denn selber tragen können wir uns nach wie vor nicht”, macht Anneliese Küpper deutlich.
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