Eschweiler - Die Radsport-Asse zeigen jetzt Indeland-Flagge

Die Radsport-Asse zeigen jetzt Indeland-Flagge

Von: Rudolf Müller
Letzte Aktualisierung:
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Hunderte Besucher wollen das Stolberger Profi-Radsportteam sehen, bevor die ersten sechs Fahrer am Mittwoch unter der Betreuung des ehemaligen englischen Tour-de-France-Fahrers Peter Rogers nach Südafrika starten. Foto: Jürgen Lange

Eschweiler. Die Region wächst zusammen. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Kommunen im Grenzgebiet eifersüchtig über „Mein” und „Dein” wachten. Immer stärker setzt sich allerorts die Erkenntnis durch, dass die Stärken einer einzelnen Kommune allen nutzen können - und dass Schwächen gemeinsam besser abzubauen sind.

Zu den Stärken der Region zählt zweifellos das Profi-Radsportteam Kuota-Senges, dessen sportliche Heimat in Stolberg ist, das aber nun nicht länger nur Aushängeschild der Kupferstadt ist.

Mit neuem Hauptsponsor schreibt das Vorzeige-Profiteam seine Erfolgsgeschichte unter neuem Namen fort: Aus Kuota-Senges ist Kuota-Indeland geworden.

Und das Radsportteam, das bislang für ein Industriereinigungsunternehmen warb, wird nun zum Botschafter einer „Landschaft in Bewegung”, eines „Modellprojekts für Landschaftsgestaltung und Raumentwicklung im 21. Jahrhundert”, wie die Indeland-Partner es ausdrücken: „Über einen Zeitraum von 50 Jahren wollen die Projektpartner die Tagebautätigkeit in der Region dazu nutzen, das Indeland im Städtedreieck Eschweiler-Jülich-Düren mit weichen Standortfaktoren aufzuladen.

Indeland soll zu den erfolgreichsten Regionen Deutschlands aufschließen und ein unverwechselbares Profil im Standortwettbewerb ausprägen.”

Tag des Radrennsports

Indeland - das ist eine GmbH unter Beteiligung des Kreises Düren, der Städte und Gemeinden Inden, Eschweiler, Jülich und Aldenhoven sowie der Aachener Kathy-Beys-Stiftung.

„Wir wollen die Stärken unserer Region unterstützen”, betont Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und Aufsichtsratsvorsitzender der Indeland-GmbH.

In Jülich ist das Tischtennis, in Eschweiler die jetzt neu belebte Radsporttradition. „Es geht uns nicht darum, das zweiterfolgreichste deutsche Profiteam zu unterstützen, sondern um die Förderung von Menschen, die sich enorm engagieren, jungen Menschen als Vorbild dienen und in der Region verwurzelt sind”, betont Spelthahn. „Freude am Sport transportiert sich nur über Vorbilder. Also gilt es, diese Vorbilder zu fördern.”

Vorbilder, die wiederum als Botschafter des Indelands die Region bundesweit bekannt machen. Das tun sie übrigens schon jetzt, sagt Teamchef Markus Ganser: „In der Fachpresse hat sich unsere Namensänderung bereits herumgesprochen. Seit Wochen tue ich nichts so häufig, wie Journalisten aus allen Ecken der Republik zu erklären, was es mit Indeland auf sich hat.”

Und dazu gehört zum Beispiel, wie Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram erklärt, dass es den Projektpartnern nicht nur um die Schaffung eines der größten deutschen Seen geht, „auf denen man dann Bötchen fahren kann”, sondern um die Schaffung tausender von Arbeitsplätzen in Freizeit- und Tourismusindustrie sowie Gewerbegebieten. „Indeland und Campus Aachen - genau dazwischen liegt Eschweiler. Beide bieten Riesenchancen, und von beiden wollen wir profitieren!”

Von der Indeland-GmbH und deren neuem sportlichen Aushängeschild profitiert Eschweiler zum Beispiel am 20. September. Dann findet in Eschweiler - in Zusammenarbeit mit der ESG-Radsport - der „Tag des Radrennsports” statt. Radsport zum Mitmachen für Jedermann - so werben ESG und Kuota-Indeland-Team zum Beispiel an allen Eschweiler Schulen um aktive Teilnehmer. Krönung des Ganzen: ein Rennen der Eliteklasse durch die Innenstadt. „Ein sehr positives Vorhaben für den Radsport in Eschweiler”, freut sich ESG-Radsportchef Hermann-Josef Meuthen, der sich eine deutliche Belebung der Nachwuchsarbeit davon erhofft.

Wer sich für das Erfolgs-Profiteam mit Weltmeister Luke Roberts interessiert, der sollte die Präsentation am Freitag im Talbahnhof - siehe unten - nicht verpassen.
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