Eschweiler - Die Palette reicht von Bach bis Metallica

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Die Palette reicht von Bach bis Metallica

Von: ran
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Präsentierten „Wohlklingende
Präsentierten „Wohlklingende Melodien zur ruhigen Jahreszeit”: die Musiker des Orchesters der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Der Herbst ist die Jahreszeit der fallenden Blätter, von Regen und Sturm, oder - wie am Sonntag - des strahlenden Sonnenscheins.

Abwechslungsreich und farbenprächtig wie ein Herbstspaziergang präsentiert sich jedoch nicht nur das Wetter, sondern immer wieder auch das Orchester der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler, das unter der Überschrift „Wohlklingende Melodien zur ruhigen Jahreszeit” zu einem Konzert in die Pfarrkirche St. Peter und Paul einlud.

Souverän angeführt von Orchesterleiter Wolfgang Krieger stellten die Musiker einmal mehr ihr breites Repertoire unter Beweis und bereiteten den zahlreichen Zuhörern, die mit Applaus nicht sparten, rund eineinhalb unbeschwerte Stunden.

Falls es noch eines Beweises bedurfte, wie breit sich der Bogen eines Herbstkonzertes mit dem Orchester der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler spannen lässt, die Auftaktminuten ließen Sonntagnachmittag keine Fragen mehr offen: Mit Johann Sebastian Bachs „Toccata in D” lieferten die Instrumentalisten gleich einen spannungsgeladenen klassischen Einstieg, um kurz darauf das Musikgenre erheblich zu verändern und Metallicas „Nothing else matters” erklingen zu lassen.

„Memorys” aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats” bildete dann den mitreißenden Abschluss des Konzertstarts, der Lust auf mehr machte. Zunächst rückten dann zwei Solisten in den Vordergrund: Christoph Androw stellte sein Stimmvolumen mit „You raise me up” unter Beweis, bevor Querflötistin Christiane Vilz das Publikum mit dem von James Last komponierten Song „Der einsame Hirte” verzauberte.

„Ein solches Konzert bietet Raum, über das Leben, die Familie und Freunde, über Gott und die Welt nachzudenken”, betonte Franz-Josef Dittrich, der als Moderator durch das Konzert führte. Unter diesem Aspekt dürfte Michael Jacksons „Heal the world” manchen Zuhörer nachdenklich gestimmt haben, bevor die Titelmelodie des Kino-Welterfolgs „Forrest Gump” rührte.

Und weiter ging der Parforceritt durch die Musikepochen und Stilrichtungen: Über „Stand by me” und Billy Joels „Leningrad” landeten die Musiker des Orchesters der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler bei Peter Maffays Musical „Tabaluga”, aus dem Christoph Androw das Lied „Ich wollte nie erwachsen sein” präsentierte. Anschließend gingen Musiker und Zuhörer mit „Colours of the wind”, der Titelmelodie des Films „Pocahontas”, auf eine gemeinsame gedankliche Reise in die ursprünglichen Weiten des nordamerikanischen Kontinents.

Auf der Zielgeraden interpretierten Wolfgang Krieger und „sein” Orchester schließlich Leonhard Cohens „Hallelujah” sowie das beschwingte „I will follow him” aus „Sister Act”, das die Zuhörer mit rhythmischem Klatschen unterstützten. „Das Orchester hat gezeigt, wie schön wohlklingende Melodien zur ruhigen Jahreszeit sein können, die Resonanz des Publikums unterstreicht, dass ein solcher Konzerttitel angenommen wird”, sparte Franz-Josef Dittrich nicht mit Lob in alle Richtungen.

Nachdem zum Abschied das „Amen” von Pavel Stanek erklungen war, erhoben sich die Zuhörer von ihren Plätzen und belohnten die Musiker mit langanhaltendem Applaus.
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