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Die Lohner können auch ohne König richtig feiern

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Erlebten ein rundum gelungenen Schützenfest: Brudermeister Franz-Josef Auer, Prinzessin Hannah Kaußen, Prinz Florian Plum, Jungschützenführer Nicolas Mürkens (erste Reihe von links). Foto: Marcel Kanehl

Eschweiler. Das Schützenfest der St.-Sebastianus-St.-Josef-Schützenbruderschaft der Pfarre Lohn war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Es begann am Freitag traditionsgemäß mit der Zeltsause „das Original“, die wie in jedem Jahr von den Jungschützen geplant und organisiert wurde.

Knapp 600 Gäste wurden gezählt und es kam den ganzen Abend über zu keinerlei Zwischenfällen oder Beschwerden, teilt der Verein mit.

Hierzu „ist den Jungschützen wieder einmal ein großes Lob auszusprechen, wie eigentlich in jedem Jahr. Vor allem aber auch, zu ihrem Einsatz und Engagement das gesamte Wochenende über“, so der 1. Geschäftsführer Andreas Sonntag. Da es beim Vogelschuss am 1. Mai nicht gelungen war, einen neuen Schützenkönig zu finden, standen diese mit ihrem Prinzenpaar Florian Plum und Hannah Kaußen nämlich im Mittelpunkt des gesamten Festes. Eben jenes Prinzenpaar wurde bei der Krönungsmesse am Samstag feierlich in Amt und Würden gehoben. Musikalisch begleitet wurde die von Pfarrer Norbert Crampen zelebrierte Messe von den Kaafsäck sowie von Sänger Christoph Androw.

Ehrung der Jubilare

Nach der Messe erfolgten einige Jubilarehrungen, bevor das Prinzenpaar mit seinem Gefolge vom Spielmannszug Grün-Weiß Lohn und dem Trommlercorps Dürboslar zum Prinzenball abgeholt wurde. Nachdem von den beiden Spielmannszügen Grün-Weiß Lohn und Grün-Weiß Fronhoven-Langendorf jeweils ein Ständchen gespielt wurde, feierte man bis tief in die Nacht mit dem Duo Silvi & Ralf (Music Deluxe) im Festzelt.

Der Sonntag begann mit dem Gang zum Friedhof zur Gefallenenehrung. Im Anschluss fand ein Frühschoppen im Gasthof Rinkens statt, ehe sich um 14.30 Uhr der große Festzug aufstellte.

An diesem nahmen die befreundeten Schützenbruderschaften aus Pattern, Aldenhoven, Dürwiß und Weisweiler teil sowie die Spielmannszüge Grün-Weiß Lohn und Grün-Weiß Fronhoven-Langendorf, das Trommlercorps Dürboslar und das Jugendblasorchester Lendersdorf. Bei heißen Temperaturen strahlten alle Majestäten mit der Sonne um die Wette.

Für eine nötige Abkühlung sorgte das Team vom Gasthof Rinkens um Claudia Rinkens, welches kurzer Hand organisiert, Wasser an alle Festzugteilnehmer verteilte, so dass alle nach dem Festzug und der Parade wieder wohlbehalten im Festzelt ankamen.

Am Sonntagabend fand dann der Schützenball statt, bei dem einige Schützen geehrt und befördert wurden. Unter anderem wurden Johannes Gatzen und Franz Stollwerk für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und Franz-Josef Gatzen und Hermann-Josef Meurer mit dem hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet.

„Wir hatten große Bedenken, dass dieser Abend bereits gegen 23 oder 24 Uhr zu Ende sein würde, da wir in diesem Jahr keinen König hatten“, sagte Brudermeister Franz-Josef Auer. Aber dem war nicht so.

„Der überwältigende Zuspruch der Dorfbevölkerung, unserer befreundeten Bruderschaften und die Feierlaune unserer Jungschützen in Verbindung mit den Vollblutmusikern Silvi & Ralf ließ einen fast vergessen, dass man gar kein Königspaar hat“, so Andreas Sonntag. Und so endete auch der Schützenball erst spät in der Nacht.

Irgendwas fehlt dann doch...

Nicht allerdings für die Jungschützen, die auf Grund der fehlenden Königswache die Könige der vergangenen 15 Jahre besuchten, um ihnen ein Ständchen darzubringen.

Am Montag endete ein rundum gelungenes Schützenfest dann mit dem Wecken in Fronhoven und Neu-Lohn, dem gemeinsamen Frühstück der beiden Spielmannszüge und der Schützen beim Prinzenpaar und der Montagsparade mit anschließendem Frühschoppen mit Verlosung im Festzelt.

Auch, wenn alle Beteiligten zufrieden mit dem Ablauf des Festes sind, so wünscht man sich in Lohn für das nächste und die kommenden Jahre wieder einen Schützenkönig herbei.

Denn irgendetwas fehlt dann doch…

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