Die Germanen schießen sich die Beine locker

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Blausteinsee-Cup
„Ja, wo fliegt denn der Ball?”: Während die St. Jöriser staunend zuschauen, köpft Germanias Daniel Heinen wuchtig zum 3:0 ein. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Der vierte Spieltag des 13. Blausteinsee-Cups brachte keine Überraschungen. Die Favoriten setzten sich überlegen durch. Germania Dürwiß konnte gegen den SV St. Jöris sogar ein wahres Schützenfest feiern.

Für Michael Burlets Team ist der Cup in Lohn fester Bestandteil der Vorbereitung. Zweimal (2004 und 2007) konnten sie das hochkarätigste Eschweiler Turnier bereits für sich entscheiden.

„Klar ist, wir wollen hier gewinnen”, nahm Germanias Coach vor Spielbeginn die Favoritenstellung gerne an. Trotzdem liegt das Hauptaugenmerk der Dürwisser auf dem bald beginnenden Abenteuer Mittelrheinliga. Hier will man unbedingt die Klasse halten. „Wir haben zwei anstrengende Trainingswochen hinter uns”, ließ Burlet auch zum Einstieg in den Blausteinsee-Cup eine Reihe von Spielern auf der heimischen Tartanbahn, damit sie beim Leichtathletiktraining wichtige Grundlagen für die bevorstehende Saison erlangen.

Der „Test Blausteinsee-Cup” hätte für die Germania trotzdem nicht besser beginnen können: Gegen den überforderten B-Ligisten St. Jöris schossen sich die Germanen die müden Beine wieder locker und siegten deutlich mit 11:0.

Der Mann des Tages durfte erst in den zweiten 45 Minuten seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen: Stürmer Daniel Koppelmann traf gleich fünfmal (darunter ein lupenreiner Hattrick). Die Glatze war an diesem Tag scheinbar besonders glatt rasiert: Sowohl in der 63., 68. als auch in der 78. war Koppelmann nach jeweils schöner Flanke mit dem Kopf zur Stelle.

Unmittelbar nach seiner Einwechslung hatte er seine Klasse bereits per Fuß unter Beweis gestellt (46.). Und auch für das letzte Tor des Tages sorgte der Goalgetter: Zum 11:0-Endstand verwandelte er vom Elfmeterpunkt (85.).

St. Jöris musste nach der 0:4-Pleite gegen Baesweiler die zweite herbe Schlappe einstecken. Tor- und punktlos verabschiedete sich die Mannschaft von Trainer Rudolf Bittins aus dem Turnier.

Lediglich die erste knappe Viertelstunde hielt der Abwehrdamm des Underdogs. Dürwiß versuchte von Beginn an, mit schnellem Passspiel und über die Außen zum Erfolg zu kommen. Mit der ersten brauchbaren Flanke, die in den Strafraum segelte, fiel dann auch gleich das 1:0. Stefan Krautzberger stand an der richtigen Stelle und ließ St.-Jöris-Keeper Sven Leibel keine Chance (13.).

Der SV kam fast gar nicht aus der eigenen Hälfte heraus, eine wirklich gute Chance hatten die Mannen aus St. Jöris in den kompletten 90 Minuten nicht. Nach Toren von Oliver Reichertz (35.), Daniel Heinen (38.) und Lukas Heck (44.) führte Germania schon zur Halbzeit mit 4:0.

Dann begann die Daniel-Koppelmann-Show, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung der sich lichtenden Abwehrreihen der St. Jöriser. Neben dem fünffachen Schützen durften auch Stefan Krautzberger (79.) und Jetlir Salihaj (81.) noch jubeln.

Für Dürwiß geht es gegen Titelverteidiger Baesweiler (siehe Box) um den Einzug ins Halbfinale. „Wir werden ordentlich durchrotieren”, versprach Germanen-Coach Burlet bereits im Vorfeld, mit einer anderen Mannschaft als am Montagabend beim „Test Blausteinsee-Cup” aufzulaufen.

Im zweiten Spiel des Tages konnte Jugendsport Wenau einen am Ende ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Teutonia Niedermerz einfahren. Stürmer Sascha Jesse erlöste die Wenauer kurz nach Wiederanpfiff mit dem 1:0 (46.) nach einer bereits überlegen geführten ersten Halbzeit.

Nach dem 2:0 (58.) sorgte Isitan Onur (88.) mit einem platzierten Flachschuss zum 3:0 für die Entscheidung. (sh)

Aktuelle Cup-Ergebnisse im Netz:

http://www.rhenania-lohn.de

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