Eschweiler - Der Weg des Majors führt ins Heeresamt

Der Weg des Majors führt ins Heeresamt

Von: Andreas Röchter
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Stabübergabe: Major Thomas Lukannek-Möller (links) tritt die Nachfolge von Major Sascha Müller (rechts), dessen Weg zum Heeresamt führt, als Chef der II. Inspektion an. Kasernenkommandant Jürgen Werner wünschte beiden Offizieren viel Glück in ihren neuen Aufgabenbereichen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Seit Oktober 2007 leitete Major Sascha Müller die II. Inspektion der Lehrgruppe A der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik in der Donnerberg-Kaserne. In diesen gut 2 1/2 Jahren gelang es ihm unter anderem, Ausbildungswerkstätten aus ehemals verschiedenen Lehrgruppen und Inspektionen zusammenzuführen.

Sein Weg führt ihn nun als Rüstungsstabsoffizier in das Heeresamt, wo er als verantwortlicher Projektbegleitungsstabsoffizier den Schützenpanzer Puma zur Einsatztauglichkeit bringen soll. Am Sonntag erfolgte der Übergabeappell an seinen Nachfolger, Major Thomas Lukannek-Möller.

„Als ich mein Amt übernahm, befand sich die Schule in einer Zeit des Umbruchs”, blickte Major Sascha Müller zunächst kurz auf seine Anfänge auf dem Donnerberg zurück. „Die II. Inspektion startete den Ausbildungsbetrieb mit einem Inspektionsgebäude in der Donnerberg-Kaserne und drei Fachbereichen in der Lützow-Kaserne in Aachen. Im April 2008 konnte ich dem Lehrgruppenkommandeur melden, dass alle Fachbereiche in die Donnerberg-Kaserne verlegt worden waren. Für den reibungslosen Verlauf und den damit verbundenen sehr guten Start nochmals mein Dank allen Beteiligten”, lobte der Diplom-Ingenieur seine Mitarbeiter, von denen er nach eigener Aussage stark profitierte. „Viele persönliche und dienstliche Gespräche mit den Stammsoldaten, den zivilen Mitarbeitern sowie den Lehrgangsteilnehmern haben mich zum Nachdenken angeregt, erheitert, verwundert, erstaunt, kurzum bereichert und geprägt”, so das positive Fazit.

Kasernenkommandant Jürgen Werner ging in seiner Rede auch auf den immer weiter fortschreitenden Umbruch innerhalb der Bundeswehr ein. „Wir müssen uns als Soldaten gefallen lassen, dass auch wir in unserem nationalen Gesamtsystem auf dem Prüfstein stehen. Beteiligen wir uns an der Diskussion und mischen uns ein. Wir haben die Fachkompetenz und müssen diese einbringen. Verharren auf Positionen von gestern bringt gar nichts und kann nicht in unserem Sinne sein”, so der Oberstleutnant.

Dem scheidenden Inspektionschef schrieb der Oberstleutnant ins Stammbuch, eine Inspektion geformt zu haben, die professionell, kompetent und strikt am Einsatz orientiert ausbilde und damit den Nachwuchs für dessen Einsatzaufträge präge. „Trotz der hohen Spezialisierung ist die II. Inspektion zu einer homogenen Einheit geworden”, betonte Jürgen Werner.

Major Thomas Lukannek-Möller, der am 14. November 1973 in Aschersleben in Sachsen-Anhalt geboren wurde, trat zum 1. Juli 1993 in die Bundeswehr ein und studierte nach dem Grundwehrdienst Maschinenbau an der Fachhochschule der Bundeswehr in München. Nach zwei Einsätzen im Kosovo diente der zweifache Vater von Juli bis September 2009 im 20. Isaf-Einsatzkontingent als Kompaniechef der Stabs- und Versorgungskompanie des Logistikunterstützungsbataillons und Leiter der Einsatzzentrale Logistik im afghanischen Masar-i-Sharif. „Sie haben das Rüstzeug, um die Inspektion weiter über die Klippen des Umbruchprozesses zu führen und ihre Mitarbeiter dabei mental mitzunehmen”, ist Oberstleutnant Jürgen Werner überzeugt.
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