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Der Tuba einen Ton zu entlocken, ist gar nicht so einfach

Von: na
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Spaß und Begeisterung für di
Spaß und Begeisterung für die Musik sind die wichtigsten Grundvoraussetzungen für das Erlernen eines Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Die Titelmelodien von Harry Potter, Pippi Langstrumpf oder dem Krieg der Sterne kennt jedes Kind. Am Donnerstagmorgen konnten die Schüler der dritten Klasse in der Sporthalle der Gemeinschaftsgrundschule Weisweiler diese Melodien einmal live hören.

Zu Gast war die RWE-Band im Rahmen des Projektes „Klanglabor”, dass seit dem Jahr 2009 in Eschweiler Grundschulen veranstaltet wird. Zu Beginn stand die Idee, Grundschulkindern den Kontakt zur Musik und zu den Instrumenten zu erleichtern.

Neben Schulleiterin Michaela Bleimann und Schulamtsleiterin Petra Seeger war auch Bürgermeister Rudi Bertram von dem musikalischen Projekt angetan und ließ es sich nicht nehmen, die Grundschule Weisweiler und ihre Schüler zu besuchen.

Nachdem die RWE-Band die Kinder mit dem Stück „Grasshoppers Delight” , dass die Geschichte eines Grashüpfers und seiner Freundin erzählt, die von einer bösen Spinne entführt und zum Ende der Geschichte gerettet wird, begrüßte, durften die Grundschüler im ganz nahen Kontakt mit den professionellen Musikern die Instrumente im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.

Im Mittelpunkt standen die Blechblasinstrumente wie Tuba oder Posaune. Einen Ton auf einem Blasinstrument zu erzeugen ist allerdings gar nicht so leicht, wie es die Spielkünste der RWE-Band-Musiker vermuten ließen. Das mussten die Kinder, obwohl sie in den Kleingruppen eine Menge Spaß hatten, auch bald einsehen. Unter der professionellen Anleitung der hauptberuflichen Musiker und mit viel Freude an der Musik gelang es aber auch den zierlichsten Mädchen, einen Ton aus der großen Posaune, oder sogar der Tuba hinauszubekommen.

Begeistert waren die Kinder jedes Mal, wenn ihnen ihre neuen Musiklehrer Titelmelodien aus ihren Lieblingsfilmen oder -sendungen vorspielten, um den Klang des einzelnen Instrumentes zu demonstrieren.

Neben dem Spaß am Musizieren ist es dem Bandmanager Heinz Peter Mundt ein wichtiges Anliegen, dass die begeisterungsfähigen Grundschüler durch das Projekt „Klanglabor” vor allem die Möglichkeit haben, ohne jegliche Barrieren den Profimusikern auch Fragen zu stellen, die ihnen auf der Seele brennen und so einen ganz uneingeschränkten Zugang zum Musizieren bekommen können.

Das könnte ja immerhin der erste Anstoß oder die erste Inspirationsquelle für eine kleine Musikerkarriere werden. Da die Musiker der RWE-Band mit über 100 Auftritten im Jahr und beinahe 50 Projekten selber keine Zeit zum Unterrichten ihrer Instrumente haben, hatte die Eschweiler Musikschule für alle Interessierten einen Stand in der Sporthalle auf dem Driesch aufgebaut.

Das Projekt soll außerdem soziale Ungleichheiten in einem bestimmten Maß ausgleichen und jedem Kind die Möglichkeit geben erste Erfahrungen im Musizieren zu sammeln.

Neben den Blechblasinstrumenten gab es auch die Möglichkeit, diverse Holzblasinstrumente, wie Klarinette oder Saxofon auszuprobieren. Natürlich kam dabei bei fast allen kleinen Musikern die Frage auf, warum denn das Saxofon ein Holzblasinstrument ist, wo es doch aus Metall besteht.

So war die Turnhalle der Weisweiler Grundschule den ganzen Morgen über erfüllt von einem lebendigen Tonmix, der von der Instrumentengruppe der Schlaginstrumente rhythmisch untermalt wurde. Bis Mai wird die RWE Band insgesamt sieben Grundschulen und rund 500 Schüler in Eschweiler besuchen.
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