Der See-Gesellschaft steht das Wasser bis zum Hals

Von: pan
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Eschweiler. Die Unabhängige Wählergemeinschaft sorgt sich um die Zukunft der Blausteinsee-GmbH.

Hintergrund ist die aktuelle Entwicklung: So hat der potenzielle Investor des See-Resorts seine Unterschrift immer noch nicht unter den Vertrag gesetzt.

Bei der Ratssitzung in der vergangenen Woche kündigte die SPD-Mehrheitsfraktion das Ende ihrer Geduld an. Fraktionschef Leo Gehlen nannte das Ferienende als Schluss der Wartezeit. Sollte dann keine Unterschrift erfolgt sein, werde man eine Alternative suchen.

Der Vorsitzende der UWG, Manfred Waltermann, wertet dies als Indiz dafür, dass „bei der Stadt Eschweiler beziehungsweise der Blausteinsee-GmbH nicht mehr mit einer Unterschriftsleistung gerechnet wird, weil sich kein ernsthafter Interessent in dieser Form unter Druck setzen. lässt”.

Die Gesellschaft ist jedoch finanziell davon abhängig, denn sie wird jährlich von hohen Kosten belastet. „Die Blau­steinsee-GmbH hat in den Jahren 2008 bis 2010 insgesamt negative Jahresabschlüsse ausgewiesen, die mit rund 1,25 Millionen Euro nicht gerade niedrig sind”, teilt der UWG-Vorsitzene Manfred Waltermann mit.

Das Defizit stammt aus Pumpkosten, Müllentsorgung und Unterhalt. Um eine Pleite zu verhindern, müssen die Gesellschafterkommunen einspringen.
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