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Der Polizeioberrat lobt die Vorbereitungen in der Indestadt

Von: tob
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Eschweiler. Es war die erste Sitzung des Jugendhilfeausschusses und in dieser wurde gleich einmal geheim gewählt: Für das Amt des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden wurden Frank Kortz (CDU) und Achim Schyns (SPD) vorgeschlagen.

Mit 8:7 setzte sich der Sozialdemokrat schließlich durch. Monika Medic war zuvor in ihrem Amt bestätigt worden.

Der umfassendste Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der neuen Bundespolizei-Dienststelle Eschweiler an der Rue de Wattrelos und damit verbunden insbesondere das Thema der unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge (UMF). Polizeioberrat Martin Hartmann war der Einladung zu einem Vortrag gerne gefolgt. Fazit der Diskussion: Was genau auf die Stadt zukommt, wird sich erst zeigen, wenn die ersten Flüchtlinge mit dem Umzug der Bundespolizei in der Indestadt ankommen. Das soll am 1. November sein.

Auf jeden Fall komme auf die Stadt eine „kleine Herkulesaufgabe“ zu, wie Stefan Pietsch, Leiter der Abteilung Soziale Dienste des Jugendamtes, betonte.

Martin Hartmann lobt derweil den Stand der Vorbereitungen der Indestadt und die Zusammenarbeit. In einigen ereichen seien die Eschweiler schon jetzt weiter als die Aachener, die derzeit noch sämtliche Flüchtlinge aufnehmen.

„Wir nehmen Flüchtlinge an, sie nehmen sie auf“, sagte Martin Hartmann und sprach von „massiven Flüchtlingsströmen“, die es derzeit gebe. Erst am Dienstagmorgen habe die Polizei elf Menschen in einem kleinen Transporter entdeckt. Die Bundespolizeidirektion in Aachen sei die bundesweit am zweitstärksten belastete. Rund 200 Mitarbeiter hat die Bundespolizei in Aachen und künftig Eschweiler. Ein Drittel davon arbeitet in Aachen direkt am Hauptbahnhof, zwei Drittel an der Rue de Wattrelos.

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