Der Frühling zieht in die Innenstadt ein

Von: Irmgard Röhseler
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So macht das Einkaufen Spaß: Eine bunte Indestadt lockte bei strahlendem Sonnenschein etliche Tausend Stadtfestbesucher in die City. Foto: I. Röhseler
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Frohlockten: Edith Reihs und Sabine Henke hatten an allen drei Tagen alle Hände voll zu tun. Foto: I. Röhseler
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Gut gelaunte Menschen, wohin das Auge blickte. Das Frühjahrs-Stadtfest hatte einiges zu bieten. Besonders für die Kleinen, die nicht nur am Süßwarenstand ihren Spaß hatten. Foto: I. Röhseler

Eschweiler. Die Indestadt ist ein Glückskind. Wann hatten wir das letzte Mal an allen drei Stadtfesttagen so viel Sonnenschein und solch milde Temperaturen? Da haben sich doch die liebevollen Vorbereitungen der Einzelhändler richtig gelohnt.

So bunt wie das Motto des Frühjahrs-Stadtfestes „Blüten und Farben“ gestaltete sich dann auch der Einkaufsbummel in der Innenstadt. Besonders am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag frohlockten die Eschweiler Geschäftsleute, denn zeitweise drängten Tausende Besucher durch die Einkaufsmeilen, als die Läden für fünf Stunden ihre Türen öffneten.

Auf die Frage, ob die Leute denn auch kaufen oder nur schauen, meinte Einzelhändlerin Sabine Henke freudestrahlend: „Es läuft absolut wunderbar, wir hatten auch am Freitag und Samstag schon sehr gut zu tun!“ Mit dieser Meinung stand sie offensichtlich nicht alleine da, denn so einige Menschen gingen wohl auf einen ausgiebigen „Beutezug“ und drängten mit vollbepackten Tüten durch die Innenstadt. Da dürften die Kassen (zumindest bei einigen) schon gut geklingelt haben.

Lobenswert sind auf jeden Fall die vielen Aktionen der Eschweiler Geschäftsleute. Fast allerortens gab es Prozente und kleine Präsente. Viele von ihnen verschenkten kleine Primeltöpfchen an die Stadtfestbesucher. Andere wiederum hatten ihre Läden, Schaufenster und Eingänge wunderschön mit Frühlingsangeboten auf bunten Tischen dekoriert und priesen ihre Ware auch „vor der Tür“ farbenfroh an.

Dabei traf man an vielen Stellen auf wahre Blumenmeere, wie beispielsweise auf der Marienstraße. Dort hatte ein Florist eine Blütenausstellung auf den Gehweg platziert, die jeden Garten- und Terrassenbesitzer erfreute.

Qualität neben Kitsch

Schade nur, dass sich gleich neben dieser Augenweide eine riesige „Spielhalle“ befand, in der man mit Greifzangen kitschige Stofftiere angeln konnte. Und auch einige Stände mit Billigklamotten waren den Stadtfestbesuchern wohl eher ein Dorn im Auge. „Ich bin nicht hier, um mir Ein-Euro-Sachen zu kaufen. Qualität muss sein!“, meinte eine Stadtfestbesucherin.

Hochwertiges gab es natürlich auch. Auch bei einigen fliegenden Händlern. Zu kaufen gab es hier unter anderem Möbel in edlem Design, Staubsauger und Haushaltsgeräte namhafter Firmen, Spielsachen, Schmuck und vieles mehr.

Für die Kurzweil der kleinen Stadtfestbesucher sorgten unter anderem Karussells, Entenangeln,und Pfeilwerfen. Für kleine Schleckermäuler gab es natürlich auch Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Crepes, Paradiesäpfel, Schokoladenbananen und viele andere Leckereien.

Die Menschen nutzten das sonnige Stadtfest aber auch, um die Küche daheim mal „kalt zu lassen“. Die Außenterrassen der Cafés, Konditoreien und Metzgereien platzten aus allen Nähten. Wer hier ein Plätzchen ergattern wollte, musste Geduld haben. Riesige Schlangen auch vor den Eisdielen.

Über großen Besuch freute sich auch das Unternehmen RWE Power, das traditionell an der Marienstraße eine große Erlebnis- und spielewelt zum Frühjahrs-Stadtfest aufbaut. Dort konnten die Kleinen nach Herzenslust auf der Hüpfburg toben, sich am „Heißen Draht“ versuchen, sich perfekt schminken lassen und an einem Glücksrad kleine Preise und bunte Luftballons gewinnen, während die Großen sich ausgiebig über den Energieversorger informieren konnten.In Aktion war auch die Jugendfeuerwehr, die mit gleich zwei großen roten Feuerwehrwagen vor der Sparkasse Einblick in ihre Arbeit gab.

Brass on Spass zieht Massen an

Musik gab es auch: Die Brass-on-Spass-Band verwöhnte vor dem neu eröffneten CDU-Haus mit schmissiger Musik an der Marienstraße und zog die Menschenmassen an. Auch der Straßenmusiker Jeff Silvertrust, der gleich mehrere Instrumente gleichzeitig spielte, begeisterte die Menschen an der Neustraße mit wohlklingenden Melodien.

Einige Vereine nutzten ebenfalls die Gelegenheit am verkaufsoffenen Sonntag, ihre Arbeit vorzustellen und sammelten für den guten Zweck. An der Marienstraße sorgten die „Biker für soziales Engagement“ mit ihren PS-starken Maschinen für eine Kulisse, die jedes Motorradfahrerherz erfreute, und an der Neustraße hatte der Verein „Lichtblicke“ einen großen Spielstand aufgebaut und bat um Spenden für schwerstkranke Kinder.

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