Eschweiler - Der Abstieg ist kein Thema mehr

Der Abstieg ist kein Thema mehr

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triathdelphinfo
Starkes Quartett: Holger Ohme, Achim Quadflieg, Franz-Josef Lürken und Norbert Effertz zeigten im westfälischen Rheine eine beeindruckende Leistung.

Eschweiler. In der Triathlon-Regionalliga, der zweithöchsten Klasse in NRW, hat die 1. Mannschaft des SC Delphin Eschweiler jetzt deutlich Boden gut gemacht.

Beim dritten Wettkampf der Saison, diesmal über die olympische Distanz im westfälischen Rheine schaffte das Team um Achim Quadflieg einen herausragenden zweiten Platz.

Nachdem man zu Beginn der Saison die Hiobsbotschaft erhalten hatte, dass die zwei stärksten Starter der Mannschaft verletzungsbedingt bei allen Wettkämpfen ausfallen, machte sich die nicht mehr ganz junge Gruppe mit einem Durchschnittsalter von mehr als 40 Jahren an die Aufgabe, dem Abstieg in diesem Jahr nach Möglichkeit wieder einmal aus dem Weg zu gehen.

In den beiden ersten Ligawettkämpfen gelang das mit einem siebten und einem 14. Platz. Vor der zweiten Saisonhälfte bedeutete dies im Gesamtklassement einen ordentlichen elften Rang.

Im Wettkampf in Rheine über 1500 Meter Schwimmen im Dortmund-Ems-Kanal, 38 Kilometer Rad auf regennasser Fahrbahn, und 10,5 Kilometer Laufen zeigten alle vier Athleten, dass sie äußerst motiviert zu Werke gingen.

Norbert Effertz beeindruckte nach einem kurzen „Urlaubs-Trainingslager” wieder einmal mit einer sehr starken Schwimmleistung. Er stieg als Achter des Feldes aus dem Wasser und verlor auch auf dem Rad nicht viele Plätze, so dass er mit den Besten gemeinsam das abschließende Laufen begann.

Dort wurde er nach kurzer Zeit von Holger Ohme überholt, der ein grandioses Radrennen fuhr und dort die zweitschnellste Zeit des Tages erreichte. Als ebenfalls starker Läufer konnte er weiter Plätze gut machen und erreichte im Zielsprint einen tollen elften Gesamtplatz nach 2:01 Stunden. Drei Minuten und zwölf Platzierungen danach finishte auch Norbert Effertz.

Auf Rang 30 des Tagesklassements lief dann, nach einem sichtlich schweren Wettkampf, Teamchef Achim Quadflieg über die Ziellinie. Bewundernswert ist dabei, wie gut er sich - immerhin erst eine Woche nach der Teilnahme an der Langstrecken-WM im Allgäu - bei allen drei Disziplinen präsentierte.

Der vierte Starter des Teams, Franz-Josef Lürken, kam zwar erst als 56. des Feldes aus dem Wasser, aber mit einer starken Leistung auf dem Rad und der besten Laufzeit innerhalb der Mannschaft lief er noch vor auf Rang 39 und überquerte die Ziellinie nach 2:08 Stunden.

Im Ziel war den Aktiven zwar bewusst, dass sie alles gegeben hatten, doch dass sie für die vor allem mannschaftlich ausgeglichene Leistung mit einem bislang noch nie erreichten zweiten Platz belohnt wurden, realisierten die Vier erst bei der Siegerehrung.

Dann war die Freude umso größer, denn die Delphine haben nun in der Gesamttabelle einen großen Sprung nach vorne auf den sechsten Platz gemacht, und Abstiegssorgen braucht man sich wohl jetzt schon vor den beiden abschließenden Wettkämpfen nicht mehr zu machen.
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