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Den richtigen Schwung bei den Profis abgeguckt

Von: lbe
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Vorbereitung für den Abschlag
Vorbereitung für den Abschlag: Beim vierten bundesweiten Golf-Erlebnistag zeigten Trainer der Golfanlage Haus Kambach, worauf man zu achten hat. Parallel dazu ermittelten 60 Golfspieler bei der zweiten Städteregion-Trophy ihren Sieger. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Schulterbreiter, fester Stand, zur Seite angehobene Handgelenke, leicht gedrehte Schultern, neun Uhr. Arme wieder senken, Handgelenke entwinkeln, drei Uhr und Schlag. Was könnte das wohl bedeuten?

Bei dieser Reihenfolge handelte es sich um eine „riesen Rotationsbewegung des Körpers” und damit um eine immer beliebter werdende Sportart: Golf.

Golf-Erlebnistag

Unter dem Motto „Vorbeikommen, ausprobieren, Spaß haben” lud die Golfanlage Haus Kambach gemeinsam mit über 350 Golfanlagen Deutschlands zum vierten bundesweiten Golf-Erlebnistag des Deutschen Golf Verbands (DGV) ein. Doch nicht nur das, denn dieser Tag war ein äußerst ereignisreicher.

Parallel zum Spiel-und-Spaß-Golf fochten rund 60 Teilnehmer, immer zu dritt in einem so genannten „Flight”, um den Sieg der zweiten Städteregion-Trophy auf der 18-Loch-Meisterschaftsanlage des Hauses. Teilnahmeberechtigt waren alle Spieler mit einem Handicap von maximal 36, die in der Region leben, arbeiten und Mitglied in einem der ansässigen Golfclubs sind. Ein Handicap ist eine Kennzahl, die die ungefähre Spielstärke eines Golfers beschreibt.

So standen an diesem Tag auf der einen Seite die Profis, die um den begehrten Wanderpokal kämpften und nur wenige Meter weiter auf der anderen Seite blutige Anfänger, die gleich mit der ganzen Familie fleißig den richtigen Abschuss übten.

Das sei das schöne an dieser Sportart, erklärte der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Haus Kambach Golf und Freizeit GmbH, Burghard von Reumont. Denn dieser sei familienfreundlich und es sei kein Problem, wenn sich Anfänger und Profis zu gemeinsamen Spielen zusammenfinden. Da könne der eine noch etwas vom anderen lernen. Und ein guter Spieler brauche dann einfach weniger Schläge.

Training unter Anleitung

Während also die Profis konzentriert auf einen Sieg hin arbeiteten, hatten die Anfängergruppen ganz andere Probleme: Wie schaffe ich es, dass der Ball überhaupt fliegt und nicht sachte am Boden entlang rollt? Diese Fragen beantworteten die beiden Golftrainer Thomas Schäfer und Gernot Brückmann, die den Anfängern helfend zur Seite standen. „Der Ball fliegt durch die Neigung der Schlagfläche und er rollt, wenn man ihn lediglich mit der Vorderkante trifft”, erklärte Brückmann. Wichtig sei aber vor allem der Umgang mit dem Schläger, denn der ist aus Stahl und kann schnell zu bösen Platzwunden führen, wenn einer in den Schwingbereich des anderen gerät.

Auch das Aufsammeln der Bälle auf dem Rasen sollte tunlichst vermieden werden. Doch das hatten die Golfspieler in Spe ganz schnell raus und auch die aller Kleinsten schlugen die Bälle nach wenigen Versuchen wie kleine Weltstars. Spaß hatten sie allemal. Am meisten freuten sich jedoch die beiden Sieger der Meisterschaft: Larissa Steinfeldt und Heribert Konrath nahmen die Wanderpokale mit nach Hause.

Das war ein gelungener Abschluss eines gelungenen Events, durch das junge und ältere Talente vielleicht den Weg zum Golfspiel gefunden haben, denn wenn Golf schon Olympische Disziplin wird, dann sollte auch unsere Region stets am Ball bleiben.

Zweite Städteregion-Trophy: Heribert Konrath und Larissa Steinfeldt siegen

Die Eröffnung der zweiten Städte-region-Trophy wurde von Städte-regionsrat Helmut Etschenberg, dem Schirmehrren der Veranstaltung, vorgenommen.

60 Golfspieler aus zehn verschie-denen Golfclubs ermittelten bei schwierigen Windverhältnissen die neuen Meister der Region und die Sieger der drei Spielklassen.

Mit überzeugenden 30 Brutto-Punkten sicherte sich der mehrfache Clubmeister des Golfclubs Haus Kambach Heribert Konrath (Handicap 2,8) den Titel.

Bei den Damen setzte sich ebenfalls ein „Kambacher Gewächs” durch. Die Eschweilerin Larissa Steinfeldt (Handicap 1,3), die inzwischen für den Düsseldorfer Golfclub an den Start geht, ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen mit einem klarem Vorsprung und mit 28 Brutto Punkten zu siegen.

Die weiteren Sieger: Netto Klasse A: Friedhelm Seiffert (37 Netto Punkte); Netto Klasse B: Brigitte Löwenkamp (37 Netto Punkte); Netto KLasse C: Karin Schüller (43 Netto Punkte).

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