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Dauereinsatz für die Stolberger Feuerwehr

Von: sil
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Glatt von der Straße geweht wurde dieses Auto auf dem Burgholzer Graben bei Stolberg. Foto: Ralf Roeger

Stolberg. Aufgrund von starken Windböen sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Dienstag im Dauereinsatz. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes zeichnete die Wetterstation in Aachen die höchsten Windgeschwindigkeit in Deutschland auf. Hier wurden orkanartige Böen mit 112 km/h gemessen.

Das entspricht der Windstärke 11. Eine private Messstation auf dem Donnerberg zeigte für Stolberg eine Windgeschwindigkeit von 108 km/h an.

Schon am Morgen machte sich der Sturm auf den Straßen bemerkbar. Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Wagens, der nach einem mehrfachen Überschlag auf dem Donnerberg nur noch Schrottwert besitzt.

Der 56-jährige Stolberger war am Dienstagmorgen kurz vor 10 Uhr auf dem Burgholzer Graben in Richtung Donnerberg unterwegs, als sein Wagen von einer Windböe erfasst wurde und in den Straßengraben gedrückt wurde. Von dort schoss der Wagen fast 40 Meter weit quer über einen Wirtschaftsweg auf eine Wiese, wobei er sich nach Zeugenaussagen wie ein Korkenzieher drehte und gleich dreimal überschlug. Der Fahrer konnte dennoch mit nur leichten Verletzungen aus dem Wrack geborgen werden.

Enormes Glück hatte auch ein Ehepaar, das mit seinem Hund auf dem Wirtschaftsweg unterwegs war: Der Wagen schoss Zentimeter von ihnen entfernt durch die Luft. Auch die Feuerwehr bestätigte die starke Windböe auf dem Donnerberg. „Wir wurden fast weggefegt”, sagte ein Sprecher auf Anfrage unserer Zeitung.

Gegen 12 Uhr ereigneten sich zwei weitere Unfälle in Stolberg. Auf der Siegwartstraße in der Atsch krachte ein Baum auf einen PKW-Anhänger.

Zur gleichen Zeit fiel auf der Jägerhausstraße in Zweifall ein Baum auf die Fahrbahn. Zeitgleich waren die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Atsch und Zweifall im Einsatz, um die umgekippten Bäume zu zersägen und neben die Fahrbahn zu legen. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. Der Verkehr wurde in Zweifall kurze Zeit von der Feuerwehr geregelt.

Kurze Zeit später wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Nideggenerstraße nach Schevenhütte gerufen, auch hier war ein Baum auf ein Auto gestürzt. An der Waldmeisterhütte in der Atsch hatten sich durch den Sturm zudem mehrere Dachpfannen sowie Teile eines Baugerüsts gelöst, die gefestigt werden mussten.
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