Das „Städtische“ hat Schülern eine Menge zu bieten

Von: jlm
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Viele Kinder ließen sich für das Programm des Tages der Offenen Tür des Städtischen Gymnasiums begeistern. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. „Wichtig ist, dass sich die Kinder an unserer Schule wohlfühlen“, formulierte Dr. Friedhelm Mersch, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums, sein Anliegen anlässlich des Tages der Offenen Tür am Samstagmorgen in der Aula des Hauptgebäudes. Viele Eltern waren gemeinsam mit ihren Kindern gekommen, um einmal einen Einblick in das Schulleben zu erhalten und die Möglichkeit zu nutzen, mit den Lehrern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

Dabei würden die Kleinen, genauer die Stufen fünf, sechs und sieben seltenst im Hauptgebäude sein, sondern stattdessen im Nebengebäude an der Gartenstraße unterrichtet werden. Dort gebe es ein großes Wiesengelände zum Toben in den Pausen und auch die Mensa befände sich dort. Nur für den Sportunterricht müssten die Schülerinnen und Schüler das Gebäude verlassen, erklärte Dr. Friedhelm Mersch.

Besonders wichtig ist die Schulgemeinschaft. „Jeder wird toleriert und als Teil einer Gemeinschaft gesehen“, so Erprobungsstufenkoordinatorin Ursula Schnitzler. Schulsozialarbeiter, sowie Lehrer und Mentoren aus der Oberstufe würden dazu beitragen. In den ersten zwei Tagen würden die Kleinen dabei nur mit den jeweiligen Klassenlehrern Unterricht haben, um sich und die Schule besser kennen zu lernen.

Dazu trage auch ein Kennenlernnachmittag vor den Sommerferien oder auch eine dreitätige Klassenfahrt und diverse Festivitäten, wie Adventsfeiern, bei. Wichtig sei es, immer miteinander zu reden und zu versuchen, sich gegenseitig zu verstehen, gerade dann, wenn es Streitigkeiten gibt. Für Vermittlungsgespräche ständen dabei ältere Schüler bereit, da dies für die Schüler meist angenehmer sei, als solch ein Gespräch mit Erwachsenen zu führen.

Auch der bilinguale Unterricht war Thema. In der fünften und sechsten Stufe hätten die Schüler jeweils zwei Stunden Englisch pro Woche mehr, um sie besser auf den bilingualen Fachunterricht ab Jahrgangsstufe sieben vorzubereiten. Aber auch der normale Englischunterricht habe eine Menge zu bieten, so die Erprobungsstufenkoordinatorin. Die Kinder sollten einfach gerne zur Schule gehen.

Im Anschluss wurden Führungen für Eltern und Kinder angeboten, um ihnen die Schule etwas genauer zu zeigen. Dabei konnten sie sich auch Schnupperunterricht in verschiedensten Fächern anschauen: die fünften Klassen wurden in Mathe, Deutsch und Englisch, die sechsten Klassen in Latein und Französisch unterrichtet. Auch konnten Ausstellungen und Darbietungen zu verschiedenen Projekten begutachtet werden, so zum Beispiel die Ausstellung „Juden in Eschweiler“, welche im Rathaus ausgestellt wurde und eine Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein, der Volkshochschule, der Stadtbücherei und der Waldschule darstellt.

Eine siebte bilinguale Klasse führte das Theaterstück „Robin Hood, our hero“ – An English Play auf. Ebenfalls wurde die Hausaufgabenbetreuung vorgestellt, welche von erfahrenen Schülermüttern und –vätern sowie Oberstufenschülern geführt wird. Offene Chorproben, Präsentationen verschiedener Fächer wie zum Beispiel Sport, die Schulbibliothek und vieles mehr konnten bestaunt werden.

Auch erhielten die Eltern und Kinder die Möglichkeit, ein persönliches Beratungsgespräch wahrzunehmen. Dies wurde besonders jenen zu Herzen gelegt, die keine Empfehlung für das Gymnasium bekommen. Manchmal seien Grundschullehrerinnen auch ängstlich, doch in einem offenen und ehrlichen Gespräch zwischen Eltern und Lehrern sei zu überlegen, wie das Kind zuhause zusätzlich unterstützt werden könne. Vielleicht klappe es dann auch mit dem Gymnasium im Sommer.

Und auch Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen von Haupt- oder Realschule, die einen Übergang zum Gymnasium erwägen, hatten am Samstagmorgen die Möglichkeit, eine Informationsveranstaltung zu besuchen, sowie an Unterrichtsproben in Deutsch, Englisch und Mathematik teilzunehmen.

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