Das Geschäft mit der Waffel läuft uneingeschränkt weiter

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Eschweiler. Die Bawag-Backwaren mbH hat Insolvenz angemeldet. Am Standort an der Ernst-Abbe-Straße im Industrie- und Gewerbepark (IGP) werden aber weiterhin Waffeln produziert.

Von den 81 Mitarbeitern wurde bislang noch keiner entlassen.

Das Antragsverfahren wurde am 12. August begonnen, das Verfahren am 1. Oktober eröffnet. Nach Angaben des Insolvenzverwalters Dr. Andreas Ringstmeier aus Düren ist das Geschäft in dieser Zeit uneingeschränkt weitergelaufen und tut es auch jetzt noch.

Zurzeit laufen konkrete Verhandlungen mit Interessenten, die das Unternehmen übernehmen wollen. Einen genauen Zeitpunkt, wann die Verhandlungen abgeschlossen sein werden, konnte der Insolvenzverwalter allerdings noch nicht nennen.

Nicht flexibel genug

Ringstmeier ist aber davon überzeugt, dass der Standort in Eschweiler erhalten bleibt. Bei einer Übernahme sei aber nicht völlig auszuschließen, dass es zu Zusammenlegungen im Verwaltungsbereich und damit auch zu Entlassungen kommen könnte.

Als Gründe für die Insolvenz nennt Ringstmeier die geringen Gewinnmargen im Backgewerbe. Man habe es dort mit einem „schwierigen Markt” zu tun. Außerdem seien die Rohstoffpreise in den vergangenen Monaten stark gestiegen, insbesondere die Preise für Zucker.

Die gestiegenen Rohstoffpreise habe das Unternehmen nicht schnell genug an seine Kunden weitergeben können und habe außerdem nicht flexibel genug auf die Situation reagiert.
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