Eschweiler - Damit die Pflege körperlich und seelisch weniger belastet

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Damit die Pflege körperlich und seelisch weniger belastet

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Eschweiler. „Ich habe mich immer so angestrengt bei der Pflege und hier habe ich gelernt, wie es leichter geht”, fasst eine Pflegekurs- Teilnehmerin des vergangenen Jahres ihre Erfahrungen und Erkenntnisse nach dem Seminarbesuch zusammen.

Aber nicht nur die körperlichen und fachlichen Anforderungen - sondern gerade auch die seelischen und psychischen Belastungen sind es, die eine häusliche Pflegesituation mit sich bringt und die es von den pflegenden Angehörigen zu meistern gilt.

Die Pflegekasse der AOK Rheinland/Hamburg und das Amt für Altenarbeit der Städteregion Aachen bieten in diesem Herbst wieder zahlreiche Kurse und Seminare zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen an.

Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen und der Durchführung praktischer Übungen, steht der Austausch mit anderen Betroffenen - sowie das Auseinandersetzen mit der eigenen Rolle und der Umgang mit dem Thema „Stress und Überlastung” im Fokus der Seminare.

Eine Menge praktisches Wissen

„Das Seminarangebot richtet sich an jeden, der pflegebedürftige Angehörige hat”, sagt Pflegefachkraft und Kursleiterin Petra Pick-Otterbach.

Im Idealfall empfiehlt die Pflegeexpertin den Besuch dieser Seminare noch bevor der Pflegefall eintritt - also in der Zeit, in der sich die Pflegebedürftigkeit anbahnt. „Natürlich kann ein Pflegekurs keine dreijährige Pflegeausbildung ersetzen. Durch die Ausrichtung auf ihre Bedürfnisse nehmen die Teilnehmer aber dennoch sehr viel praktisches Wissen mit nach Hause ”, sagt Petra Pick-Otterbach.

Der neue Kurs in Eschweiler findet vom 14. September bis zum 19. Oktober in der Pro-Seniore-Residenz Eschweiler, in der Odilienstraße 46-70 statt.

Die Kursabende sind jeweils montags und mittwochs von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr. Die Teilnahme ist für die Versicherten aller Kassen kostenlos. Informationen und Anmeldung beim Amt für Altenarbeit bei Heike Vedder-Swalve unter Telefon 0241/51985454 oder bei der AOK in Stolberg unter Telefon 02402/104-125.
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