Comenius-Projekt geht mit Besuch in Polen weiter

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Eschweiler. Bereits im August 2013 startete das für einen Zeitraum von zwei Jahren angelegte, von der EU finanzierte Projekt unter dem Motto „Werteorientierung und Sozialer Zusammenhalt – Arbeitsmobilität“.

Teilnehmende Partner sind neben dem Berufskolleg Eschweiler (BKE) auch Schulen aus der Türkei, Polen, Bulgarien und Spanien. Zu einem vorbereitenden Treffen reisten im Herbst 2013 die Lehrerinnen Sarah Claßen und Melanie Sawizki in die Türkei.

Jetzt fand das nächste Treffen statt, diesmal in Polen. Begleitet wurden die beiden Lehrerinnen von sechs Schülern des BKE. Der Besuch in Polen bedeutete jedoch mehr als nur „eine Woche schulfrei“. Im Vorfeld fanden regelmäßige Sitzungen statt, in denen die Schüler sich mit der Frage „Welche Schwierigkeiten kommen auf mich zu, wenn ich im Ausland arbeiten möchte?“ auseinandersetzten.

Eine Woche lang hatten die Schüler und ihre Lehrerinnen aus Deutschland sowie die Teilnehmer der Partnerschulen die einmalige Gelegenheit, Land und Leute kennen und schätzen zu lernen. Auf dem Programm standen für die knapp 40 Personen starke Gruppe unter anderem ein Ausflug in die Hauptstadt Warschau, die Erkundung einer Salzmine, der Besuch der größten Basilika Polens in Lichén, eine Führung durch die Stadt Posen sowie die Besichtigung eines Volkswagen-Werks.

Neben den zahlreichen Kultur- und Freizeitaktivitäten hatten die Eschweiler Schüler auch die Gelegenheit, den Unterricht einer polnischen Schule in Supca kennen zu lernen und sich mit Gleichaltrigen aus den europäischen Partnerländern auszutauschen. Sprachbarrieren wurden dabei sehr schnell überwunden.

Darüber, dass eine gemeinsame Sprache nicht nur für den Austausch zwischen Schülern aus verschiedenen Ländern hilfreich ist, sondern auch für das Arbeiten und Leben in einem fremdsprachigen Land unabdingbar ist, waren sich alle Projektteilnehmer einig. Als Hindernisse der Arbeitsmobilität benannten sie neben der besagten Sprachprobleme die bürokratischen Hürden sowie kulturelle Unterschiede.

Einen Beitrag zur Überwindung solcher Schwierigkeiten leisten Projekte wie dieses. Die Schüler aus verschiedenen Ländern verstehen die Wichtigkeit einer gemeinsamen Sprache und sehen die Notwendigkeit, fremden Kulturen gegenüber aufgeschlossen zu bleiben.

Begeistert von Gastfreundlichkeit

Besonders begeistert zeigten sich alle von der großen Gastfreundschaft ihrer Gastfamilien. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und auch zukünftige Treffen außerhalb des Projektes geplant.

„Ich bin sehr stolz auf unsere Schüler,“ freut sich Thomas Gurdon, Schulleiter am Berufskolleg Eschweiler. „Sie haben den Mut bewiesen, sich auf dieses Abenteuer einzulassen, und haben dabei viele tolle Erfahrungen sammeln und ihren Horizont erweitern können.“

Noch in diesem Jahr wird „Team Germany“ im Rahmen des Comenius-Projekts die nächste Reise antreten; dann werden die Lehrerinnen wieder mit einigen Schülern des Berufskollegs Eschweiler einen ihrer Partner besuchen. Dieses Mal wird Bulgarien das Ziel sein.

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