Eschweiler - Comedian Heinz Gröning hat seine eigene Sicht auf Weihnachten

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Comedian Heinz Gröning hat seine eigene Sicht auf Weihnachten

Von: ista
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Mit beeindruckender Mimik und
Mit beeindruckender Mimik und musikalischem Talent nahm Heinz Gröning am Mittwochabend das Thema Weihnachten auf die Schippe.

Eschweiler. Weihnachten mal ganz anders präsentierte Heinz Gröning am Mittwochabend. Mit seinem Programm „Verschollen im Weihnachtsstollen” begeisterte er als „Der unglaubliche Heinz” im ausverkauften Talbahnhof. Seine Ausführungen zum Thema Weihnachten ließen beim Publikum kein Auge trocken.

Gröning trifft den Nerv der Weihnachtsmuffel. Schon gleich zu Beginn sorgt er dafür, dass sich die Gäste mit Bewegung fit halten und lädt zur Mitmach-Gymnastik ein. Denn schließlich muss jetzt schon der Körper auf die kommende Weihnachtsschlemmerei vorbereitet werden. Alleine das Wort lässt das Fett auf den Hüften wachsen.

In seiner herzerfrischenden Art trägt Gröning immer wieder Weihnachtsgedichte vor oder greift zur Gitarre, um die alten Weihnachtsklassiker im Stil von Elvis oder Schlagerstar Michael Wendler neu zu interpretieren. Das führt dann auch beim Komiker selbst schon hin und wieder zu einer mimischen Entgleisung. Ein lasziver Blick, und schon liegt ihm das Publikum zu Füßen. Diese Begeisterung kann Gröning noch steigern, indem er auch die Weihnachtsgeschichte neu erzählt. Wenn er dann „Oh, du Fröhliche” in einen RocknRoll verwandelt und im Herbert Grönemeyer-Stil „Maria durch den Dornwald ging” zum Besten gibt, ist es um die Zuschauer geschehen.

Viel Applaus erntet auch die Rammstein-Interpretation eines Liedes, in dem er die Widersprüchlichkeit der Weihnachtslieder anprangert. Also entweder heißt es „Stille Nacht” oder aber „Süßer die Glocken nie klingen”. Beides lässt sich jedoch nur schwer unter einen Hut bringen.

Schon das Holen und Wegbringen seiner Gitarre macht er zu einer ganz eigenen Show, bei der die Frauen ausrasten vor Begeisterung.

Nur seine Erlebnisse vom letzten Weihnachtsmarkt lassen doch die Stimmung etwas unbehaglich werden. Schließlich kann sich jeder ein Bild davon machen, wie sich ein Magen-Darm-Virus und eine Dixie-Toilette miteinander vertragen. Und auch das Krippenspiel bekommt bei Gröning sein Fett weg. Denn die liebenden Eltern freuen sich auch in diesem Jahr wieder darauf, wie das eigene Kind einen Strohballen interpretiert.

Das Ende des Abends wird dann nur noch durch zwei Fragen bestimmt: „Wo sind die Augen auf den Dominosteinen? Und wo ist der Speck in Spekulatius?” Erst nach zwei Zugaben, mit denen er das Publikum noch einmal in Wallungen bringt, verlässt Gröning die Bühne. „Eschweiler ist an Ekstase nicht zu toppen.”
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