Eschweiler - Caritas-Wohnheim erhält 4000 Euro vom Förderverein

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Caritas-Wohnheim erhält 4000 Euro vom Förderverein

Von: ran
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Freuen sich über die Spende, die der Förderverein-Vorsitzende Bodo Gerresheim (8. v. l.) Einrichtungsleiter Guido Rothkopf (5. v. l.) überreichte: die Bewohner des Caritas-Wohnheims an der Odilienstraße.

Eschweiler. Der Urlaub ist die Zeit des Jahres, in der Menschen den nötigen Abstand vom Alltag gewinnen und sich von der Arbeit erholen. Auch geistig behinderte Menschen haben natürlich ein Recht darauf. Doch nicht selten fehlen die finanziellen Möglichkeiten.

Die Verantwortlichen des Fördervereins des Caritas-Behindertenwerks haben es sich deshalb unter anderem zur Aufgabe gemacht, den Behinderten Urlaubsfahrten zu ermöglichen.

So unterstützt der Förderverein die 52 Bewohner des Wohnheims der Caritas-Lebenswelten gGmbH in der Odilienstraße rückwirkend mit 4000 Euro für die Urlaubsmaßnahmen des vergangenen Jahres.

Bodo Gerresheim, Vorsitzender des Fördervereins, übergab die Summe nun an Einrichtungsleiter Guido Rothkopf.

„Wir setzen uns für die Belange der behinderten Menschen ein, die in den Behindertenwerken arbeiten. Und zwar unabhängig davon, ob sie in Wohnheimen leben, bei ihren Eltern wohnen oder Teil des Projekts Betreutes Wohnen sind”, erklärt Bodo Gerresheim, der im Jahr 1992 zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins gehörte.

„Für die behinderten Menschen sind Ferienmaßnahmen genauso wichtig wie für Nichtbehinderte. Doch oft ist ihr finanzielles Umfeld sehr schwach. Deshalb ist mir wichtig, zu betonen, dass jede Spende, die wir erhalten, zu 100 Prozent den Behinderten zugute kommt. Bei uns fallen nämlich keine Verwaltungskosten an, da wir alle ehrenamtlich für den Förderverein tätig sind”, so der Vorsitzende.

Dass die finanzielle Situation der Bewohner nicht rosig ist, bestätigt Einrichtungsleiter Guido Rothkopf: „Den Rentnern steht ein monatliches Taschengeld von 94 Euro zu, die arbeitenden Behinderten erhalten rund 150 Euro pro Monat. Trotz dieser geringen Summe legen sie aber Geld für die Urlaubsmaßnahmen zurück. Das zeigt, welche hohe Bedeutung die Ferien für sie haben.”

Jeweils im Herbst startet in den Einrichtungen der Caritas-Lebenswelten gGmbH die Abfrage nach den Wünschen der Behinderten. Im Sommer stehen dann Kurzurlaube an der Mosel oder auch in Großstädten, fünf- bis zwölftägige Fahrten an die niederländische Küste, einwöchige Urlaube auf dem Bauernhof, zwölftägige Wanderfreizeiten oder auch zweiwöchige Flugreisen auf dem Programm.

„In diesem Jahr werden wir erstmals eine Fahrradtour abbieten können”, freut sich Guido Rothkopf. „Die Kosten müssen aber, abgesehen von der Unterstützung durch den Förderverein, von den Teilnehmern selbst aufgebracht werden”, macht der Einrichtungsleiter deutlich. Deshalb ist finanzielle Unterstützung auch in Zukunft unabdingbar.

„Die große Dankbarkeit, die wir von den behinderten Menschen erfahren, erleichtert uns unsere Arbeit aber ungemein”, so Gerresheim.
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