Eschweiler - Burgfest rundet stimmungsvolles Konzert ab

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Burgfest rundet stimmungsvolles Konzert ab

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf
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Gelungene Überraschung: Als „Special Guest“ interpretierte die Nothberger Sängerin Laura Frings gemeinsam mit Chorleiter Marc Schmitz Rock- und Pop-Klassiker. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Zwar noch im Frühling, aber bei schon bei schönstem Sommerwetter gab der Ökumenische Chor „HörMal“ der Evangelischen Gemeinde Weisweiler/Dürwiß am vergangenen Sonntag sein Sommerkonzert. Das Event wurde verbunden mit einem Sommerfest im Burggarten.

Die Weisweiler Auferstehungskirche war überfüllt, als der von Marc Schmitz geleitete Chor mit Billy Joel‘s „For the longest time“ das Konzert eröffnete. Mal a cappella singend, mal begleitet von einer kleinen Band (Jonas Collip Schlagzeug, Jörg Beckers Bass, Marc Schmitz Piano) boten die „HörMal“-Sängerinnen und -Sänger ein mitreißendes Konzert.

Besonders eindrucksvoll interpretierte der Chor „Free falling“ von Tom Petty – mit diesem Stück hatten die Sänger im vorigen Jahr bereits begeistert. Als Zugabe gab es, unter dem Gelächter des Publikums, eine witzige Darbietung von „Ich wollt, ich wär ein Huhn“. Ein besonderer Gast war in diesem Jahr die Sängerin Laura Frings.

Begleitet von Marc Schmitz an der Gitarre und am Piano sang sie ebenso stimmgewaltig wie einfühlsam Rockmusik-Stücke wie „Pieces of me“ von Ashlee Simpson, „When I was your man“ von Bruno Mars und – für Pink-Fan Laura Frings fast ein Muss – „Fuckin‘ perfekt“ von Pink.

Für jedes Stück erhielt das Duo begeisterten Beifall. Chorleiter Marc Schmitz und die Nothberger Sängerin haben sich in Afrika kennen gelernt. Beide waren mit der Eschweiler Big Band „Happy Sound Orchestra“ in Namibia auf Tour.

Einen weiteren Teil des Konzerts bestritt das Saxofon-Ensemble der Eschweiler Musikschule. Johannes Flamm und seine Musiker boten hoch komplizierte, jazzige Arrangements, aber zwischendurch auch einmal bulgarische Volkstänze in vertrackten Rhythmen.

Der Ökumenische Chor der Evangelischen Gemeinde besteht seit drei Jahren. Seit dem vorigen Jahr tritt er unter dem Namen „HörMal“ auf, nicht nur beim Sommerfest, auch bei anderen Anlässen im Kirchenjahr. Viele der Sängerinnen und Sänger haben früher beim Jugendchor St. Severin mitgewirkt. Das bringt Routine, auch wenn man, wie in diesem Jahr, nur wenige Wochen Zeit zum Proben hatte, um sich neue Stücke für das anstehende Konzert zu erarbeiten.

Bereits während der musikalischen Darbietung war der Duft glimmender Holzkohle durch die offene Kirchentür herein geweht. Die alten Mauern der Weisweiler Burg waren ein stimmungsvolles Ambiente für das anschließende Sommerfest im Burggarten. Das alte Gemäuer befindet sich neben der katholischen Pfarrgemeinde St. Severin. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die alte Wasserburg errichtet. Heute stehen lediglich noch Teile aus dem Jahr 1509.

Beim anschließenden Fest in der alten Anlage bogen sich die Tische geradezu unter der Fülle der Kuchen und Salate, die am Büfett aufgebaut waren. Dazu gab es Würstchen vom Grill, kühlen Weißwein, aber auch Bier und Limo. Und das Wetter war dem Anlass angemessen – ein lauer Sommerabend schon im Frühling ließ die vielen Gäste lange verweilen.

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