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Breinig ist gewarnt: Vier Tore in zwölf Minuten

Von: Andreas Röchter
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Auf die richtige Balance kommt es an: Breinigs Trainer Michael Burlet (r.) will gegen Rott Schwung in die Offensive bringen, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Foto: L. Franzen

Stolberg. Was Richterich erlebte hat, wird Michael Burlets Team gegen Rott zu verhindern wissen. In Düren gelang es nicht, die Führung ins Ziel zu retten – der Gegner war das bessere Team. Nun soll die Abteilung Offensive mehr Schwung bekommen. Nach drei Spieltagen in der Landesliga sind nur noch zwei Mannschaften ungeschlagen: der verlustpunktfreie Spitzenreiter Hertha Walheim und der Tabellensechste SV Breinig.

Dieser ließ dem 3:0-Auftakterfolg bei Westwacht Aachen zwei Unentschieden gegen Burgwart Bergstein und Sportfreunde Düren (jeweils 1:1) folgen. Am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) ist nun mit dem SV Rott eine Mannschaft in Breinig zu Gast, die nach zunächst zwei Niederlagen mit acht Gegentoren am vergangenen Wochenende mit dem 4:0-Sieg über Rhenania Richterich den „Befreiungsschlag“ geschafft haben könnte.

Ein Punkt gewonnen oder zwei verloren? Nach der Partie in Düren wussten die Verantwortlichen des SV nicht so recht, was sie von diesem Ergebnis halten sollten. Nach ausgeglichener und torloser erster Halbzeit war Düren im zweiten Abschnitt nach Aussage von SV-Trainer Michael Burlet „die klar bessere Mannschaft“. Doch in Führung ging der SV Breinig. Torschütze war Jan-Henrik Rother. Und das in der 82. Spielminute!

Ein Pfostenschuss von Emrah Cebici hätte beinahe die Entscheidung gebracht, stattdessen kassierte der SV in den Schlusssekunden das 1:1. „Auch wenn das Unentschieden verdient war, tut es uns natürlich weh“, trauert Michael Burlet der Chance nach, im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Auswärtssieg einzufahren.

Gegen den SV Rott soll nun im Vergleich zur Vorwoche mehr Schwung in die Offensive kommen. Natürlich ohne die Defensive zu vernachlässigen. Denn zu was der SV Rott fähig ist, wenn er ins Laufen kommt, zeigte die Elf von Trainer Jürgen Lipka gegen Rich­terich. Den bis dahin noch verlustpunktfreien Rhenanen schenkten die Eifeler zu Beginn der zweiten Halbzeit innerhalb von zwölf Minuten vier Tore ein.

Es gilt also, die richtige Balance zu finden. Bleiben die Zähler in Breinig, hätte sich der SV mit dann acht Zählern auf dem Konto im Hinblick auf die anstehenden schwierigen Aufgaben in Richterich und gegen Bergheim in eine gute Ausgangsposition gebracht.

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