Eschweiler - Brände in Lohn und Weisweiler halten die Feuerwehr in Atem

Brände in Lohn und Weisweiler halten die Feuerwehr in Atem

Von: ag
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Eschweiler. Zwei Brände haben am Donnerstag die Feuerwehr in Atem gehalten. Kurz nach 12 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Gebäudebrandes nach Lohn gerufen.

Da das Ausmaß des Brandes zunächst unklar war, rückten neben dem Löschzug der Hauptwache auch die Löschzüge aus Lohn, Dürwiß und Weisweiler aus. Am Einsatzort angekommen fanden die Helfer einen in voller Ausdehnung brennenden Anbau vor. Da die Flammen drohten auf einen Anbau des Nachbarhauses überzugreifen in dem rund 5000 Liter Heizöl lagern, unternahm die Feuerwehr einen massiven Löschangriff, um das Gebäude abzuschirmen.

Bereits um 12. 24 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Bei dem Brand kamen 40 Feuerwehrleute zum Einsatz. Der Schaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Eine Brandwache blieb noch bis 15.30 vor Ort, um nach den Ermittlungen der Kripo, die letzten Brandnester abzulöschen.

Um 15.53 wurde die Feuerwehr erneut alarmiert. Diesmal war von Rauchentwicklung aus einem frei stehenden Bungalow die Rede. Mit 21 Mann rückten der Löschzug der Hauptwache und der Löschzug Weisweiler in die Klinkgasse aus. Beim Eintreffen wurden sie von dem Anrufer, der die Feuerwehr alarmiert hatte, und der Bewohnerin des Hauses eingewiesen. Aus den Fenstern im Erdgeschoss drang bereits dichter Rauch.

Nach dem Öffnen der Wohnungstür fanden die Einsatzkräfte den Brandherd schnell, die Küche brannte bereits in voller Ausdehnung. Gegen 16.10 hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden große Lüfter eingesetzt. Gegen 16:19 erreichte die Einsatzkräfte die Nachricht, dass sich im Nachbarhaus eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung befinde.

Es handelte sich um die Tochter der Bewohnerin, die sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr noch in dem brennenden Haus aufgehalten hatte. Sie wurde gleich von einem Notarzt behandelt und anschließend ins Krankenhaus Stolberg gebracht. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.
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