Blues allein reicht Allmann Junior nicht

Von: psi
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Eine schweißtreibende Bühnenshow und soliden Bluesrock bietet Devon Allman mit seiner Band. Foto: Paul Santosi

Eschweiler. Das Blues-meets-Rock-Jahr geht am Dienstag, dem 1. Dezember ab 20 Uhr mit der Devon Allman Band zuende. Im Kulturzentrum Talbahnhof schlagen die Jungs aus den Südstaaten der USA bereits zum zweiten Male ihre Zelte auf.

Vor rund einem Jahr begeisterte die Combo mit einer großen Bandbreite verschiedener Songs und Stimmungen. Dafür sorgte vor allem Bassist Pedro Arevalo, der für einen klassischen Bluesmusiker ungewohnt swingorientiert spielte. Auch Devon Allman selbst, der das Publikum damals zunächst sehr schüchtern begrüßte, steigerte sich im Verlauf des Konzertes mächtig und ließ vor allem seine gesanglichen Qualitäten erkennen.

Die erinnern natürlich an seinen berühmten Vater Greg, von dem er vermutlich auch die Neigung zu ausufernden Gitarrensoli geerbt hat. Wenn Devon Allman die Augen schließt und sich begleitet von seinen Kollegen in eine Art Trance spielt, dann ist das schon musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau. Hin und wieder gibt´s auch stilistisch interessante Gratwanderungen, wie etwa eine bluesige Version von Bob Marleys Monster-Hit „No woman no cry”.

Die jüngste CD „Torch” klingt zwar für sich genommen ganz gut, aber auf der Bühne ist die Devon Allman Band dann doch hörbar um Längen besser. Ein Konzert, das man zum Jahresausklang von Blues meets Rock auf keinen Fall verpassen sollte.

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