Eschweiler - Blausteinsee ist die Trumpfkarte im Stadt-Ärmel

Blausteinsee ist die Trumpfkarte im Stadt-Ärmel

Von: sh
Letzte Aktualisierung:
schulzebild
Der Blausteinsee, entstanden aus einem Tagebau-Restloch, ist eine Trumpfkarte im Ärmel der Stadt Eschweiler. Foto: ZVA

Eschweiler. Wenn Eschweilers Erster und Technischer Beigeordneter Wilfried Schulze über den Blausteinsee spricht, betont er stets die Wichtigkeit des Erholungsgebietes, um die „Marke Eschweiler” stärker im Bewusstsein der Menschen in der Region zu verankern.

Bei einem gut besuchten Informationsabend des CDU-Ortverbandes Dürwiß referierte Schulze über den aktuellen Planungsstand, notwendige regionale Zusammenarbeit und die Zukunft des Seezentrums.

Der politische Hickhack der vergangenen Monate um seine Person ist bei Wilfried Schulze nicht vergessen. „Er ist der Hoffnungsträger der Stadt und ich bin der Scheidende”, begrüßte er seinen Vorredner, den CDU-Bürgermeisterkandidaten Christoph Herzog, und nahm auch kurz auf die schlechten Nachrichten zur finanziellen Situation Eschweilers Bezug: „Wenn man den Haushalt und einige personelle Entscheidungen der Stadt sieht, dann tut das schon ein bisschen weh.”

Umso wichtiger sei es daher, gerade auch in schwierigen Zeiten, sich für die Zukunft gut aufzustellen. Mit dem Blausteinsee habe Eschweiler dabei eine wahre Trumpfkarte in der Hand, die man allerdings auch konsequent ausspielen müsse.

„Es geht darum, dass sich Eschweiler in der Region positioniert und Alleinstellungsmerkmale errichtet”, weiß der Beigeordnete, wie wichtig die Weiterentwicklung des Blausteinsees ist. Mit dem Spatenstich zum Seezentrum am 24. Oktober 2008 läuft diese auf vollen Touren.

Gleichzeitig meldet Schulze auch Bedenken an. Den öffentlichen Investitionen müssen möglichst bald private Investoren folgen. „Die aktuellen Projekt-Entwickler sind keine Investoren”, spielt er dabei auf die Pläne an, Hotel- und weitere Freizeitanlagen im Bereich der Westbucht zu errichten.

Für die neuen Planungen einer Sportakademie und eines Freizeitparks östlich des Blausteinsees fordert der Regierunspräsident zudem ein teilräumliches Entwicklungsprojekt Freizeit, das die umliegenden Kommunen mit einbezieht.

Steganlage steht im November

Mit der Seebühne und dem bald folgenden Seezentrum sieht Schulze Eschweiler auf einem guten Weg. „Die Bauphase für die Stahlkonstruktion der Steganlage beginnt im Mai.

Mit der Fertigstellung rechnen wir Ende November 2009”, erläutert der Stadtplaner den Zeitplan. Dann sei es vorrangig, „dass Investoren und Betreiber gefunden werden,” Die gebe es nämlich nach Schulzes Kenntnisstand bisher noch nicht.

Und auch über weitere Veranstaltungen auf der Seebühne konnte der verantwortliche Initiator keine Auskunft erteilen: „Max Krieger kümmert sich wohl darum.” Angedacht sei wohl ein Marketing zusammen mit anderen Bühnen der Region.

Und einen Tipp gab es für die Verantwortlichen in der Verwaltung und seinen bisher nicht bekannten Nachfolger abschließend auch noch: „Wichtig bei allen Eschweiler Projekten ist, dass die öffentliche Hand den ersten Schritt macht und Vertrauen weckt. Man muss Pläne in der Schublade haben, was die Indestadt jahrelang nicht gemacht hat.” Wilfried Schulzes Pläne sind es in einigen Monaten auf jeden Fall nicht mehr.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert