Bischöflichen Liebfrauenschule: Appelle und ein gerührter Schulleiter

Von: se
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Für die 13. Jahrgangsstufe heißt es nun Abschied nehmen von der Liebfrauenschule. Foto: Tobias Röber
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Nicola Kaußen aus der 12. Jahrgangsstufe begeisterte mit dem Titel „Prélude“ von Johann Sebastian Bach, das sie auf dem Violoncello wiedergab. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Der doppelte Abiturjahrgang spielte an diesem Nachmittag keine Rolle. Auf der Abiturfeier der 13. Jahrgangsstufe der Bischöflichen Liebfrauenschule hatten sich viele Gäste angemeldet, um den Absolventen zu gratulieren.

„Ihr seid die Hauptpersonen heute. Um euch und eurer bestandenes Abitur zu feiern sind wir heute zusammengekommen“, meinte Schulleiter Manfred Meier, der in seiner Ansprache deutlich machte, dass der Doppeljahrgang für die Schule abgeschlossen sei. „Wir haben es hinter uns, wir haben es geschafft und jetzt ist es gut damit.“

Anstatt Kritik an der Schulpolitik zu üben, trug Meier in Anlehnung an den stimmungsvollen Gottesdienst, der zuvor von Pfarrer Dr. Frick gehalten wurde, ein Gebet vor. „Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte“, beendete Meier seine Ansprache und ergänzte: „Das wünsche ich auch euch von Herzen und dazu Gottes Segen.“

Auch Bürgermeister Rudi Bertram schloss sich den Glückwünschen an, wollte die Absolventen jedoch nicht mit Weisheiten belehren. „Sie haben eine gute Basis geschaffen für Ihr kommendes Leben. Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand und nehmen Sie die Chancen wahr, die Ihnen gegeben werden.“ Außerdem riet er den Abiturienten, niemals ihre Wurzeln zu vergessen. „Gestalten Sie unsere Stadt und unsere Gesellschaft mit. Schreiben Sie Geschichte in Eschweiler oder da, wo Sie hingehen.“

„Ein zweites Zuhause“

Nachdem der Chor der sechsten Jahrgangsstufe die Gäste zu Beginn der Feier mit den Titeln „Eye of the Tiger“ und „Du schreibst Geschichte“ begeistert hatte, interpretierte Nicola Kaußen aus der 12. Jahrgangsstufe Johann Sebastian Bachs „Prélude“ auf dem Violoncello. Nach der Ansprache von Stephanie Berretz, die den Absolventen als Vorsitzende der Schulpflegschaft aber auch als Mutter gratulierte, trug Sebastian Sterkel aus der 12. Jahrgangsstufe „The Return“ auf der Trompete vor. Unterstützt wurde er dabei von Professor Michael Hoppe am Klavier.

Ganz besonders war auch die Ansprache von Jahrgangsstufensprecherin Julia Michels, die die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren ließ. „Heute sitzen wir hier, wo damals alles angefangen hat. Für viele von uns ist es mittlerweile wie ein zweites Zuhause geworden.“

Als Dank für die vergangenen Jahre schenkten die Abiturienten Schulleiter Manfred Meier und ihren Stufenleitern Eva Thürwächter, Wolfgang Knippschild und Rolf Schwoll Bilder der Jahrgangsstufe. Meier freute sich besonders über das Geschenk, das die Absolventen an einem Tag der Mottowoche zeigt, an dem sie verkleidet als ihr Direktor zur Schule kamen.

„Der einzige Tünnes“

„Ich war wahrscheinlich der einzige Tünnes, der nichts davon wusste“, meinte der gerührte Schulleiter. Vor und nach der Ausgabe der Abiturzeugnisse begeisterte der Vokalpraktische Kurs „Chorrect“ mit den Liedern „Meine Deutschlehrerin“, „Only you“ und „Don‘t stop me now“ und rundete so den Nachmittag ab.

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