Bilder aus dem „Jahrhundert der Extreme“

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Ein Bild der Ausstellung „Streiflichter auf die Geschichte Europas“, die ab dem 6. März im Rathausfoyer zu sehen ist. Foto: Raymond Depardon/Magnum Photos//Agentur Focus

Eschweiler. „Streiflichter auf die Geschichte Europas“: Unter dem Leitgedanken Erinnerung als Auftrag lädt der Europaverein GPB zur Ausstellungseröffnung für Donnerstag, 6. März, 18.30 Uhr, ein.

2014 gibt es eine Reihe von Jahrestagen, mit denen an Ereignisse erinnert wird, die für die europäische wie für die Weltgeschichte von erheblicher Bedeutung waren. Wir befinden uns sozusagen im „Europäischen Jahr der Zeitgeschichte“. Deshalb freut sich der Europaverein GPB auch, die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme Streiflichter auf die Geschichte Europas“ bis einschließlich Donnerstag, 13. März, im Rathausfoyer präsentieren zu können.

Gemeinsame Erinnerungskultur

Mit dieser Ausstellung soll unter anderem verdeutlicht werden, wie stark die Geschichte des 20. Jahrhunderts im 21. Jahrhundert nachwirkt. Die europäische Geschichte als die gemeinsame Erinnerungskultur sozusagen.

Initiatoren der Ausstellung sind das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie das Deutschlandradio Kultur. Autoren sind Professor Dr. Andreas Wirsching („Preis der Freiheit, Geschichte Europas in unserer Zeit) und Dr. Petra Weber. Beide gehören dem Institut für Zeitgeschichte an. Kurator ist Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Ausstellung erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur. Anlass ist die Gleichzeitigkeit runder Jahrestage, die in diesem Jahr die Verflechtung der Nationalgeschichten im „Jahrhundert der Extreme“ verdeutlicht.

190 Fotos

2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. 75 Jahre werden seit dem Beginn des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs vergangen sein, 25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der EU-Osterweiterung.

Auf 26 Tafeln dokumentiert die Ausstellung 190 Fotos aus europäischen Archiven sowie zeithistorische Audiodokumente, die mit Smartphones vor Ort abgerufen und angehört werden können.

Am Eröffnungstag werden diese Audio-Dokumente zusätzlich in einer Multimedia-Präsentation für alle Teilnehmer zugänglich gemacht.

Interessierte Schulen können sich für eine Sonderführung beim Europaverein melden.

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