Wisswiele - Beste Stimmung beim Prinzenempfang im Kraftwerk

Beste Stimmung beim Prinzenempfang im Kraftwerk

Von: pan
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Der Hausherr umringt von großen und kleinen Narren: Kraftwerksleiter Gerhard Hofmann freute sich gestern auf den Besuch des Prinzen Wolfgang II. mit seinem gesamten Gefolge. Foto: Wolfgang Hauten

Wisswiele. Er ist ein fester Bestandteil im Prinzenfahrplan – der Empfang im RWE-Kraftwerk Weisweiler oder wie es Zeremonienmeister Frank sagte: „im Tempel der Energie“. Wolfgang II. machte am Mittwoch mit seinem Gefolge eine Stippvisite auf dem Werksgelände, wo er von zahlreichen bekannten Gesichtern herzlich begrüßt wurde.

Allen voran Hausherr Gerhard Hofmann. Der Kraftwerksdirektor hatte eine klare Begründung für den jährlichen Empfang: „Wir produzieren Strom und das ist für die unmittelbaren Nachbarn auch mit Unannehmlichkeiten verbunden. Deswegen wollen wir den Menschen in unserem Umfeld auch etwas zurückgeben.“

Auch die Kraftwerksbelegschaft wurde am Mittwoch reichlich unterhalten, denn nach der offiziellen Begrüßung im Gästeraum zog der Tross in die Kantine, wo schon eine große Bühne aufgebaut war. Dort legten sich Narrenherrscher Prinz Wolfgang II. und sein Zeremonienmeister Frank wieder gewohnt herzlich und mächtig ins Zeug. Die sympathische Tollität stimmte seine Prinzenlieder an. Auch die Pagen, die jüngsten Prinzenbegleiter hatten sichtlich Spaß: Maxi Ganser, Lea Vogel, Sophie Schmitz, Aymee Galinski, Kai Lahoije, Tino Breuer und Noel Heller fegten gekonnt über die Bühne.

Flotter Tanz

Überhaupt bewies die Heimatgesellschaft des Prinzen, die KG Nothberger Burgwache, am Mittwoch, dass sie vor allem tänzerisch einiges zu bieten hat. Den Auftakt machte das Kindertanzpaar Marie Krüttgen und Marlon Hannen, ehe Tanzmariechen Jasmin Kardung einen flotten Tanz aufs Parkett legte. Reichlich Arbeit gab es für den Kraftwerksdirektor Gerhard Hofmann, der nicht nur zahlreiche Blumensträuße, sondern auch viele Präsente als Dankeschön an die Akteure auf der Bühne verteilte.

Die KG Lätitia Blaue Funken Weisweiler war mit seinen Fanfarentrompetern vertreten: Die Weisweiler mit ihrem musikalischen Leiter Dietmar Krauthausen unterstrichen ihren guten Ruf als exzellente Stimmungsmacher. Die Musiker zählen schon zum Inventar des Prinzenempfangs, viele von ihnen arbeiten auch im Kraftwerk oder im Tagebau. Das Stimmungsbarometer stieg weiter, als Peter Deutschle in Bütt trat. Der „Ruheständler“ in Sachen Büttenreden kann es eben doch nicht lassen. Zum Glück, denn mit seinem ureigenen Mutterwitz ließ der Rote Funke auch diesmal wieder kein Auge trocken – es wurde herzlich gelacht.

Weiter ging es mit Tänzen aus den reihen der KG Nothberger Burgwache: Kindertanzmariechen Michelle Merken zeigte, warum dem Verein auch um die tänzerische Zukunft nicht bange werden muss.

Die Jugendshowtanzgruppe setzte den Schlusspunkt hinter die Darbietungen der Nothberger. Sehr zur Freude des Präsidenten der KG Nothberger Burgwache, Frank Fischer, der souverän durch das Programm führte.

Viel Temperament

Damit endete jedoch noch nicht die Veranstaltung, denn es folgte das Tanzpaar der KG Prinzengilde Bergrath, Melina Münstermann und Pascal Roth, ehe zum Abschluss Tanzmarie Anna Schlittermann ihr Temperament versprühte.

Zu den Gästen, die die Akteure bewunderten, gehörten auch zahlreiche Vertreter anderer Karnevalsgesellschaften. Auch das Eschweiler Karnevalskomitee mit seinem Präsidenten Norbert Weiland an der Spitze bedankte sich für den Einsatz des Kraftwerks und dessen Angestellte. Vom benachbarten Tagebau schaute Direktor Dr. Stephan Strunk vorbei. Auch einige ehemalige RWE-Mitarbeiter sowie Ex-Prinzen nutzten die Gelegenheit zu einer Zusammenkunft.

Ein ehemaliger Würdenträger feierte am Mittwoch sogar seinen Geburtstag: Matthias Delhey, Zeremonienmeister von Prinz Jörg I. im Jahr 2000, erhielt selbstverständlich nicht nur einen Orden, sondern auch noch ein herzliches Ständchen der Anwesenden.

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