Berschkeit-Pokal: Der Nachwuchs hisst die Segel

Von: anka
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Noch in der Ausbildung zum Segler, aber trotzdem schon sehr erfolgreich: Mit Begeisterung und jeder Menge Spaß wetteiferte der Nachwuchs des Segelklubs Eschweiler-See um den Berschkeit-Pokal. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Schnell ziehen Lotte und Elisa noch die Schwimmwesten über. „Ohne die dürft ihr nicht mit euren Booten ins Wasser”, weist Wilhelm Fell die beiden Mädchen freundlich zurecht und hält gleichzeitig schon die Starthupe bereit. Währenddessen springen die jungen Segelschülerinnen in ihre kleinen Boote, die gerade eben zu Wasser gelassen wurden, und hissen gekonnt ihre Segel.

Kurz darauf, gerade noch pünktlich genug, gibt Wilhelm Fell schließlich das Startsignal und die beiden Mädchen segeln gemeinsam mit ihren drei Mitstreitern los. Das Wetteifern um den heiß begehrten Berschkeit-Pokal, veranstaltet von der Jugendabteilung „Sailkids” des Segelklubs Eschweiler-See (SKES), kann also beginnen.

„Jetzt sind Ausdauer und Konzentration gefragt”, weiß Wilhelm Fell aus langjähriger Erfahrung als Regattaleiter des alljährlichen Berschkeit-Pokals, der am Samstag wieder einmal den Nachwuchs des SKES begeisterte. „Da gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden”, fügt der Regattaleiter hinzu und wendet dabei niemals seinen Blick von seinen Schützlingen, die schon tüchtig und hoch motiviert dabei sind, den See zu erobern.

Insgesamt drei Wettfahrten mussten die fünf Nachwuchssegler, die in diesem Jahr erst mit ihrer Ausbildung begonnen haben, bestreiten, bevor die Jugendlichen über zwölf Jahre ihr Können auf dem Blausteinsee zeigen durften. „Beide Altersklassen werten wir getrennt, sodass jeder eine faire Chance auf den Sieg hat”, erklärt der Regattaleiter weiter.

Und während die Kleinen noch ganz vorsichtig um die Bojen herum segelten, um in keine brisante Situation zu kommen, gingen die vier Jugendlichen bereits das eine oder andere Risiko ein, ließen sich seitlich aus ihren Booten hängen und glitten über das Wasser wie erfahrene Profis. „Für die Anfänger ist es am wichtigsten, erstmal im Ziel anzukommen. Bei der Jugend hingegen spielt neben dem Ehrgeiz natürlich auch die Platzierung eine entscheidende Rolle”, erklärte Wilhelm Fell.
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