Beliebter Lehrer: Friedhelm Petrovitsch nimmt Abschied

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Nach 40 Jahren Lehrtätigkeit jetzt in den Unruhestand verabschiedet: Friedhelm Petrovitsch.

Eschweiler. „. Schwein gehabt!” Unter dieses launige Motto stellte Oberstudienrat Friedhelm Petrovitsch seinen humorvoll nostalgischen Bildvortrag anlässlich seiner Verabschiedung. Nach 40 Jahren Lehrtätigkeit, davon 37 am Städtischen Gymnasium, wurde der beliebte Kollege jetzt verabschiedet.

Der ehemalige Schüler des Städtischen Gymnasiums, der also die vermutliche Rekordzeit von 46 Jahren an dieser Schule verbracht hat, wurde im Verlauf der Abschiedsfeier als ein Mensch charakterisiert, dem es gelungen ist, neben allem Stress des Alltags den Blick für die kleinen und großen Freuden nicht zu verlieren, was sich nicht zuletzt in seinen exzellenten Fotografien beweist.

In seiner Rede wurde der Schulleiter Ulrich Reinartz so auch nicht müde zu betonen, wie der erfahrene Religions- und Geschichtslehrer sich um die Bilddokumentation der Schule und die Förderung der Schüler auf dem Gebiet der Fotografie verdient gemacht hat. Er lobte die feinsinnig geistreiche Art des zukünftigen Pensionärs und seine angenehme Kollegialität.

Die Wertschätzung der Fachkollegen wurde dann auch direkt durch den Vortrag eines Gedichts auf den „Unruheständler” unter Beweis gestellt. Es wurde deutlich, dass es sich bei Petrovitsch um ein seltenes Exemplar der Gattung Lehrer handelt, der es auch nach so vielen Jahren nicht verlernt hat, zu lachen, auch und gerade über sich selbst und seine Spezies.

Liebevolle Ironie

So schallte der Musiksaal des Städtischen Gymnasiums wieder vom vielstimmigen Gelächter der Lehrerinnen und Lehrer, die sich auf alten Fotos, die Petrovitsch vor mehr oder weniger vielen Jahren von ihnen gemacht hatte, kaum wiedererkannten. Seine Kommentare zeugten von liebevoller Ironie über Schule und alle, die sich in ihr tummeln. Petrovitsch „belichtete” Stationen seines Lebens - nicht nur als Lehrer - und Menschen, die ihm begegnet sind. Das Fazit war positiv; frei nach dem Motto: „Schwein” gehabt.

Ausstellung in Galerie Art Engert

Fotografien von Friedhelm Petrovitsch sind derzeit in der Galerie Art Engert an der Wilhelmstraße zu sehen. Bilder aus der „Welt der DDR”, aus Berlin, Leipzig, Erfurt und Dresden. Unter dem Motto „20 Jahre nach dem Mauerfall” zeigt Petrovitsch Fotos, die das Lebensgefühl und die Aufbruchstimmung zur Zeit des Mauerfalls festgehalten haben. Bilder von Niedergang und Neuanfang, die mehr als nur historisch-dokumentarischen Charakter haben.

Zu sehen sind die Fotos in der Galerie an der Wilhelmstraße 73g bis zum 14. Februar mittwochs, donnerstags und freitags von 15 bis 19 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr.
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