Beim nächsten Elften im Elften winkt ein Marathon

Von: vr
Letzte Aktualisierung:
Schmiedeten Pläne und stieße
Schmiedeten Pläne und stießen auf viele „Elfte im Elften” im Eschweiler Karneval an: die Jupp-Carduck-Gesellschaft mit den Töchtern ihres Namensgebers, Annemarie Naujoks und Gaby Pieta (M.). Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Aus einer Idee am Morgen des Heiligabends 2010 wurde eine Vision, aus der Vision ein Projekt und aus dem Projekt ein überwältigender Erfolg, der sie „selbst ein wenig überrascht” hatte: der Elfte im Elften gehört dank der Jupp-Carduck-Gesellschaft und unzähligen ehrenamtlichen Künstlern und Helfern seit letztem Jahr zur Eischwieler Fastelovend wie die Inde zur Stadt.

„Zeit, Danke zu sagen”, fand die Jupp-Carduck-Gesellschaft und schmiedete während ihrer „Dankeschön-Fete” am Freitag im Haus Lersch fleißig Pläne für den nächsten Sessionsstart.

Ein halbes Jahr liegt nach und wieder vor dem Karnevalsauftakt, also ein geeigneter Zeitpunkt in den Augen von „Äu” Lersch, Klaus Delille, Werner Henkelmann, Michael Henkel und Guido Streußer, um einerseits zurückzuschauen und andererseits einen Blick in die nahe Zukunft zu wagen. Mit einem leckeren Imbiss und einem ebenso köstlichen Umtrunk bedankte sich das Quintett für die herausragende Unterstützung der verschiedenen Interpreten, Sponsoren und freiwilligen Helfer, die allesamt untentgeltlich dafür gesorgt hatten, dass die Eschweiler „Jecke” den 11.11. endlich auch in ihrer Heimat-Hochburg des Karnevals feiern konnten.

Vor allem die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadt, am Freitagabend ebenfalls vertreten durch Bürgermeister Rudi Bertram, habe die Organisatoren des Eschweiler Karnevalauftakts sehr gefreut. Während auf der Leinwand noch der Film über die fulminante Premiere des närrischen Startschusses in der Indestadt lief, steckten die fünf Vollblutkarnevalisten der Jupp-Carduck-Gesellschaft bereits wieder die Köpfe zusammen, um den 11.11. in diesem Jahr zu planen. Dieser bringt gleich mehrere Herausforderungen mit sich: Zum einen fällt der 11.11.2012 mit dem „Tag des Karnevals” zusammen, zum anderen feiert die KG Rote-Funken-Artillerie an diesem Tag ihr 100-jähriges Bestehen im Festzelt auf dem Marktplatz.

Kurzerhand hatten die Scharwächter „Äu” Lersch und Werner Henkelmann mit ihren „Rote Funken”-Kollegen Klaus Delille, Michael Henkel und Guido Streußer das Citymanagement-Team um Klaus-Dieter Bartholomy und das Karnevalskomitee um Präsident Norbert Weiland eingeladen, um über den 11.11. zu beratschlagen.

Bühne an der Marienstraße

Herausgekommen ist ein wahrer Karnevals-Marathon, der den Eschweilern geboten werden soll. So startet um 11.11 Uhr der „Tag des Karnevals” mit dem offiziellen Programm des Karnevalskomitees auf der Marienstraße. Die närrische Staffelstabübergabe findet nach etwa zwei Stunden an Ort und Stelle statt, und die Jupp-Carduck-Gesellschaft übernimmt das Programm, um rechtzeitig zum Jubiläums-Startschuss der KG Rote-Funken-Artillerie auf dem Markt ab etwa 16 Uhr den Schlussakkord zu setzen. Auch wenn noch keine detaillierten Programmpunkte genannt wurden, einigten sich die Organisationen darauf, an Stelle von Konkurrenzveranstaltungen auf die Gemeinschaft des Inde-Karnevals zu setzen, was sicherlich eine Herausforderung nicht nur für die frisch gebackene Jupp-Carduck-Gesellschaft sein wird.

Aber gerade mit diesen und weiteren Herausforderungen rechnet die JCD, schließlich habe man „der Familie Carduck bei der Bitte um Einverständnis, dass die Gesellschaft nach dem großen Eschweiler Karnevalisten Jupp Carduck benannt werden dürfe, versprochen, dass der 11.11. keine Eintagsfliege bleibt, sondern fester Bestandteil der Eischwieler Fastelovend wird”, so Scharwach-Kommandant Werner Henkelmann. Eine weitere Herausforderung wird sein, die Jupp-Carduck-Gesellschaft auch in Zukunft im Stile eines Freundeskreises, der sich um den Eschweiler Karneval, vornehmlich um den 11.11., mit kümmert, zu etablieren und nicht einfach zu einem weiteren Karnevalsverein werden zu lassen. Dafür hat „Äu” Lersch bereits das passende Rezept: „In der Satzung muss stehen, dass maximal elf Leute mitmachen dürfen - und einer davon muss immer ein Lersch sein!”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert