Beim „Kunstdünger“ ist der Nachwuchs gefragt

Von: tob
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Freuen sich auf viele spannende Wettbewerbsbeiträge beim Kunstförderpreis „Kunstdünger“ 2014: Professor Rafael Ramirez Máro, Max Krieger, Manfred Lohre, Helen Weidenhaupt und Rudi Bertram (v.l.). Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Junge Künstler im Alter zwischen 16 und 24 Jahren sind wieder gefragt: Der Eschweiler Kunstförderpreis wird unter dem Motto „Kunstdünger“ ausgelobt. In den Kategorien Malerei, Skulptur und Fotografie kann die Jury überzeugt werden.

Aufgerufen sind junge Menschen, die entweder in Eschweiler wohnen, oder eine der indestädtischen Schulen beziehungsweise Einrichtungen besuchen.

Professor Rafael Ramirez Máro, Direktor der Ramirez-Máro-Akademie, erinnert sich noch gut an den Wettbewerb vor zwei Jahren. „Ich war beeindruckt“, sagt er. Die Entscheidungen seien schwierig gewesen, dennoch sei er sich sicher gewesen, die richtigen Preisträger gewählt zu haben.

Besuch einer Kunstmetropole

Ramirez Máro gehört auch 2014 wieder zur Jury. Neben ihm werden die Kunstwerke von Manfred Lohre (Eschweiler Kunstverein), Kulturmanager Max Krieger, der stellvertretenden Bürgermeisterin und Kulturausschussvorsitzenden Helen Weidenhaupt sowie Vertretern der Sponsoren bewertet.

Veranstalter ist wie gewohnt Max Krieger, im Auftrag der Stadt Eschweiler. Kooperationspartner sind der Eschweiler Kunstverein und das Ramirez-Máro-Institut. Unterstützt wird der Kunstförderpreis von der EWV.

Dieses Engagement ermöglicht dem Sieger des Wettbewerbs den zweitägigen Besuch einer großen Kunstmetropole (z.B. Berlin, Paris, Barcelona, London), die sich der Gewinner selbst aussuchen darf. Der 2. und 3. Preis berechtigen zu einem Besuch in der Ramirez-Máro-Akademie.

Bürgermeister Rudi Bertram war selbst schon in der Akademie zu Gast und war nach eigener Aussage sehr fasziniert. Der Kunstförderpreis „ist für den Schulstandort und die Stadt eine gute Sache, und es ist ein Projekt, das über einen langen Zeitraum gewachsen ist“.

„Wir haben uns vor einigen Jahren bewusst entschlossen, einen Preis für junge Künstler auszuloben“, sagt Manfred Lohre vom Eschweiler Kunstverein. Gerade junge Künstler sollen unterstützt und zum Weitermachen motiviert werden. Helen Weidenhaupt betont den professionellen Anspruch des Wettbewerbs. „Das geht über das reine Hobby hinaus“, ist sie sich sicher.

Kulturmanager Max Krieger weiß, dass bei dem Abgabezeitpunkt bereits in einem Monat nur noch wenig Zeit bleibt und dass jetzt zunächst einmal zwei Wochen Herbstferien auf dem Plan stehen. Er betont jedoch auch, dass die Werke nicht erst jetzt angefertigt werden müssen. Bereits fertige Kunst können ebenfalls eingereicht werden.

Dabei hoffen Krieger und seine Mitstreiter natürlich erneut auf Unterstützung gerade der Kunstlehrer an den Schulen. Der Wettbewerb sei im Lauf der Jahre auf eine immer größere Resonanz gestoßen. Hätten zu Beginn noch wenige Jugendliche ein Kunstwerk eingereicht, so hoffe er auch in diesem Jahr wieder auf 40 bis 50 Wettbewerbsbeiträge.

Rafael Ramirez Máro weiß, „dass es schwierig ist, Fotografien mit Gemälden und Skulpturen zu vergleichen“. Dennoch ist er guter Hoffnung, mit seinen Jury-Kollegen auch in diesem Jahr wieder die richtige Wahl zu treffen.

Präsentation im Rathaus

Alle eingereichten Werke werden im Rahmen der Art Open (15. und 16. November) im Rahmen einer eigenen Ausstellung im Eschweiler Rathaus präsentiert. Die Preisträger werden am Mittwoch, 5. November, 18 Uhr, im Rathaus vorgestellt.

Je Teilnehmer sind bis zu drei Werke zugelassen. Der vollständige Name, das Geburtsdatum und der Wohnsitz sollen auf der Rückseite des Werks vermerkt werden. Abgabeschluss für die Arbeiten ist Samstag, 1. November. Die Wettbewerbsbeiträge können nach vorheriger Anmeldung (Telefon 0171/ 9531879) im Kulturbüro von Max Krieger, Kolpingstraße 48, eingereicht werden.

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