Barbaraschule in Pumpe-Stich führt den Ganztagsbetrieb ein

Von: ran
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Eschweiler. Die Katholische Grundschule Barbaraschule wird als zehnte der elf Eschweiler Grundschulen zum Schuljahresbeginn 2014/2015 zu einer offenen Ganztagsschule. Die Mitglieder des Schulausschusses beauftragten während ihrer Sitzung nun einstimmig die Verwaltung, in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen der Schule ein Konzept zu erarbeiten.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war der Antrag einer von Jörg Schnitzler gegründeten Elterninitiative.

Insgesamt 52 Eltern, deren Kinder die Kindertagesstätten des Einzugsgebietes der Barbaraschule besuchen, hatten sich zuvor per Unterschrift für eine Einführung des Ganztagsbetriebs ausgesprochen. Momentan wird an der Barbaraschule eine Ausweitung der sogenannten Vormittagsbetreuung bis 14.30 Uhr durch Mitarbeiter des Kinderschutzbundes gewährleistet, allerdings ohne das Angebot eines warmen Mittagessens.

Verbund mit der Karlschule

Den Gedanken, die zukünftigen OGS-Kinder der Barbaraschule am Standort der Katholischen Grundschule Röthgen, mit der die Barbaraschule ab dem kommenden Schuljahr 2013/2014 zur Verbundschule verschmelzen wird, in der Karlstraße zu beschulen, verwarfen die Verantwortlichen der Verwaltung, da er von den Eltern mit großer Mehrheit abgelehnt wurde.

Zum jetzigen Zeitpunkt scheint am Standort Barbaraschule für die kommenden sechs Jahre eine durchgehende Zweizügigkeit mit 152 bis 168 Schülern gesichert. Für Röthgen ist im gleichen Zeitraum eine Einzügigkeit mit 76 bis 85 Schülern prognostiziert. Außerdem, so die Verwaltungsvorlage, zeige die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit, dass der Bedarf an Plätzen in offenen Ganztagsgrundschulen stetig steige. Waren im Jahr 2008 noch 319 Kinder an einer OGS angemeldet. liegt die aktuelle Zahl bei 590. Allerdings wird sich das Angebot der Vormittagsbetreuung an der Barbaraschule, das momentan 63 Kinder bis 14.30 Uhr in Anspruch nehmen, verändern müssen. Um keine hausinterne Konkurrenz zum eigenen Ganztagsangebot entstehen zu lassen, wird die Vormittagsbetreuung ab dem Schuljahr 2014/15 gegen 13 Uhr enden.

Politiker zufrieden

„Wir begrüßen die Vorlage der Verwaltung sehr und freuen uns, dass aus der Elternschaft heraus ein so hervorragender Antrag gestellt wurde“, erklärte Dietmar Schultheis für die SPD. Rechtsamtsleiter Dieter Kamp erklärte, dass seitens der Verwaltung bereits Gespräche mit den Verantwortlichen der Schulen geführt worden seien. „Dem Wunsch, den offenen Ganztag bereits 2013/2014 einzuführen, konnten wir auf Grund der Kürze der Zeit aber leider nicht entsprechen.“ Nun sei Zeit, die Einführung zum Schuljahr 2014/2015 gründlich vorzubereiten. „Einige Umbauten für die Mensa sind wohl unausweichlich, das Volumen ist aber überschaubar“, so Dieter Kamp, der außerdem betonte, dass sich die Karlschule wieder zu einem „richtig feinen“ Standort entwickle. Dies unterstrich auch Mariethres Kaleß vom Kinderschutzbund: „An beiden Standorten ist eine tolle Entwicklung zu bemerken, der wir absolut positiv gegenüberstehen.“

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