Bald werden frisches Obst und Gemüse aufgetischt

Von: -th
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Eschweiler. Die Freude ist groß im Schulamt der Stadt Eschweiler: 16 Schulen aus der Städteregion Aachen sind in Nordrhein-Westfalen in das Schulobstprogramm der Europäischen Union aufgenommen worden - davon sechs in Eschweiler.

Eine ganz beachtliche Quote, freut sich auch Melanie Siemens vom Schulamt. Denn damit sind fast alle Schulen, die sich für die Teilnahme beworben hatten, auch in das Programm aufgenommen worden. Bis auf eine, was bedauert wird: Die Willi-Fährmann-Schule, die gerne mit einer anderen Schule kooperiert hätte, ist nicht dabei.

Gesunde Kost steht dank des Programms demnächst aber in der Eduard-Mörike-Schule, den Grundschulen Weisweiler, Kinzweiler, Bohl und Bergrath sowie in der Don-Bosco-Schule in Stadtmitte auf dem Speise- und Stundenplan. Losgehen soll es Mitte März.

Das Land Nordrhein-Westfalen erhält für das Schuljahr zwei Millionen Euro von der EU. Diese werden um den gleichen Betrag aufgestockt. Aus diesem vier Millionen-Topf erhalten rund 75.000 Kinder in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der teilnehmenden Grund- und Förderschulen täglich frisches Obst und Gemüse.

760 Schulen in NRW hatten sich dafür beworben. Ausgewählt wurden 355 Schulen. Nun müssen die Schulen, die bei der Umsetzung des Programms vor allem auch auf die praktische Hilfe der Eltern angewiesen sind, die Verträge mit den Lieferanten abschließen. Eingebettet ist die Aktion in ein pädagogisches Konzept.

„Wenn beide Eltern berufstätig sind, fehlt häufig die Zeit für die Zubereitung ordentlicher und gemeinsamer Mahlzeiten”, erklärte Schulministerin Barbara Sommer zum Start des Schulobstprogramms. Und: „Viele Kinder kommen ohne ordentliches Frühstück zur Schule.”

Schulen seien nicht nur Lernräume, sondern heutzutage immer mehr auch Lebensräume. „Räume, die das alltägliche Miteinander und das Sammeln alltäglicher Erfahrungen intensiver bestimmen. Und zum neuen Lebensraum Schule gehört gemeinsames Essen.” Eine gesunde und ausgewogene Schulernährung „ist ein unentbehrlicher Bestandteil des Schullebens”, so das Fazit der Ministerin. „Und sie schafft die Grundlage für einen gesunden Ernährungsstil.”
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