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Babyfotos der Lehrer sind beim Schulfest der Renner

Von: mic
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Schüler der 11. Jahrgangsstufe hatten für das Schulfest Cajóns, Kistentrommeln, gebaut und spielten darauf zu Musik aus einem Ghettoblaster. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. Was kann es Schöneres geben, als das ausklingende Schuljahr mit einem Fest zu begehen? Und da die Pennäler des Städtischen Gymnasiums ihrem scheidenden Direktor Ulrich Reinartz eine besondere Freude machen wollten, war es eben auch ein besonders schönes Fest.

Der offizielle Startschuss war jener Moment, als der Fahrradkorso samt Rikscha eintraf: Ein großer Tross Schüler hatte Ulrich Reinartz und seine Ehefrau Gisela auf der „Tour de Honneur” vom Hauptgebäude zur Gartenstraße begleitet, wo ihnen ein triumphaler Empfang bereitet wurde. Anschließend erlebten das Ehepaar Reinartz und die vielen weiteren Besucher abwechslungsreiche Stunden.

Was Schüler und Lehrer auf die Beine gestellt hatten, konnte sich wahrlich sehen lassen. Im Gebäude und auf dem großen Außengelände blieb kein Wunsch offen. Das begann schon bei der kulinarischen Rundumversorgung. Spezialitäten aus aller Herren Länder wurden ebenso feilgeboten wie frische Obstsäfte, Gemüsedips oder Cocktails - weil es ein Schulfest war, selbstredend ohne Alkohol, was sich in Namen wie „Safer Sex on the Beach” niederschlug.

Futter für die grauen Zellen

Auch das Angebot an Spielen war schier unüberschaubar und reichte vom Fußball-Talentwettbewerb bis hin zu einem Bobbycar-Parcours. Wem das alles zu anstrengend war, der konnte es sich in der „Chillout-Area” mit Liegewiese und „Pool” oder beim „Holzmichl” gutgehen lassen.

Reichlich Futter fürs Auge und die grauen Zellen gab es in mehreren Ausstellungen, Aufführungen und witzigen Spielen: Ein Renner war das Babyfoto-Raten, bei dem es galt, Lehrer anhand von Aufnahmen aus Kindertagen zu erkennen. Der Raum war entsprechend mit Stramplern an der Wäscheleine dekoriert.

Eine Jubiläumsausstellung blickte auf 20 Jahre Bilingualen Zweig zurück, eine andere nannte sich schlicht „Mensch” und zeigte beeindruckende Arbeiten von Schülern: Starkarikaturen aus Ton, die ebenso gelungen waren wie die Zeichnungen „Selbstinszenierung auf Sitzmöbel” und die Gestalten aus Seife oder Fundstücken.
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