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„Auenland”: Diese Chance lässt sich keiner entgehen

Von: Rudolf Müller
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Gutes Team: Landschaftsbau-Techniker Sven Helsen, Azubi Bianca Theis, Auenland-Geschäftsführer Zoran Medic, Azubi Michael Sattler und die Sozialplädagogen Heiko Feld und Ragnhild Lommen (von links). Foto: Rudolf Müller

Eschweiler/Mulartshütte. Michael Sattler strahlt übers ganze Gesicht: Ein halbes Jahr lang hat er in ein Praktikum im „Auenland” investiert - jetzt hat seine Ausbildungsstelle zum Gärtner der Fachrichtung Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in der Tasche. Der sympathische 25-jährige Aachener ist nicht der erste, der im „Auenland” seine Chance findet und nutzt.

Sechs Azubis haben gerade das letzte von drei Lehrjahren begonnen. Und das mit so großem Erfolg, dass die Arge den Auenländern gleich sechs weitere Azubis bewilligte. „Das sind allesamt Leute, die auf dem 1. und 2. Arbeitsmarkt keinerlei Chance hatten”, sagt Auenland-Geschäftsführer Zoran Medic (Eschweiler).

Hier im „Auenland” erfahren die jungen Leute nicht nur eine fachliche Ausbildung, sondern auch eine intensive sozialpädagogische Begleitung nebst berufsschulbegleitendem Stützunterricht.

„Viele sind früher nicht klargekommen, weil die Meister vor Ort einfach nicht die Zeit haben, sich mit den besonderen Erfordernissen dieser jungen Leute zum befassen. Manchen müssen erst einige Grundvoraussetzungen fürs Berufsleben klargemacht werden: von Pünktlichkeit bis zu konentriertem Arbeiten”, erläutert Zoran Medic. Und ist stolz auf den Erfolg seines Teams und seiner Azubis: „Die Abbrecherquote bei unseren Auszubildenden beträgt Null. Und von den sechs Firmen, mit denen wir kooperieren, haben drei ihren Azubis schon eine Übernahme zugesagt, wenn sie die Prüfung schaffen.”

Die ist in einem Jahr fällig. Bis dahin lernen die jungen Leute im „Auenland” und in dessen Kooperationsfirmen alles, was mit Garten- und Landschaftsbau und -pflege zu tun hat: Pflanzenbestimmung in lateinisch und deutsch, Baumrückschnitte, Anpflanzungen, Wegebau und vieles mehr.

Am Samstag, 4. September, feiert das „Auenland” einen „Tag der offenen Tür”: ganztägig - mit allem, was es auch an Programm zu bieten hat. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
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